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Jetzt drohen leere Geldautomaten – Verdi ruft zum Streik auf

Von dpa
Aktualisiert am 04.07.2022Lesedauer: 1 Min.
Ein Geldautomat in einer Filiale der Berliner Sparkasse. Die Gewerkschaft "Verdi" ruft zum Warnstreik in der Geld- und Wertbranche auf.
Ein Geldautomat in einer Filiale der Berliner Sparkasse (Symbolbild): Die Gewerkschaft "Verdi" ruft zum Warnstreik in der Geld- und Wertbranche auf. (Quelle: Dirk Sattler/imago images)
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Die Gewerkschaft "Verdi" hat zum Warnstreik in der Geld- und Werbranche aufgerufen. Wird demnächst das Bargeld knapp?

Die Gewerkschaft "Verdi" hat am Montag die Beschäftigten der Geld- und Wertbranche in Niedersachsen und Bremen zu einem Warnstreik aufgerufen. Der Ausstand habe wie geplant mit Beginn der ersten Schichten begonnen, sagte ein Sprecher der Gewerkschaft am frühen Montagmorgen. Bestreikt werden demnach acht Betriebe.

Der Warnstreik soll nach Angaben der Gewerkschaft zwei Tage dauern. Für Dienstag ist eine zentrale Kundgebung in Hannover geplant. Dafür rechnete der "Verdi"-Sprecher mit 250 bis 300 Teilnehmenden.

Unternehmen beliefern Geldautomaten

Die Unternehmen der Geld- und Wertbranche sind dafür zuständig, beispielsweise Geldautomaten mit Bargeld zu beliefern. Die Gewerkschaft empfahl Bürgern deshalb, sich vorsorglich mit ausreichend Bargeld zu versorgen.

Hintergrund der Arbeitsniederlegung sind die aktuellen Tarifverhandlungen für die bundesweit rund 11.000 Beschäftigten in der Geld- und Wertbranche. Die nächste Verhandlungsrunde soll am 6. Juli beginnen. Die Gewerkschaft"Verdi" fordert höhere Stundenlöhne zwischen 16,19 Euro und 20,60 sowie für betriebliche Angestellte eine Erhöhung der Bruttonentgelte um bis zu elf Prozent.

Die Arbeitgeber wiederum hatten eigenen Angaben zufolge "effektive Stundengrundlohnerhöhungen" zwischen 10,75 und 13,7 Prozent je nach Region in zwei Schritten bei einer Laufzeit von 22 Monaten angeboten.

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