t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online - Nachrichten für Deutschland
Such IconE-Mail IconMenü Icon



HomeRegionalHannover

Doppelmord aus Habgier bei Hannover: Anklage gegen Iraker


Ehepaar mit 40 Messerstichen getötet
Anklage nach Doppelmord bei Hannover

Von t-online, pas

23.11.2022Lesedauer: 2 Min.
Zwei Menschen in Wennigsen am Deister tot gefundenVergrößern des BildesDie Spurensicherung im Einsatz (Archivbild): In diesem Haus wurde das Paar getötet (Quelle: Str/dpa/dpa)
Auf Facebook teilenAuf x.com teilenAuf Pinterest teilen
Auf WhatsApp teilen

Nach dem Doppelmord an einem Ehepaar bei Hannover hat die Staatsanwaltschaft Anklage erhoben. Der Tatverdächtige soll beide aus Habgier getötet haben.

Im Fall des Tötungsdelikts um ein Ehepaar aus dem Raum Hannover hat die Staatsanwaltschaft Hannover Anklage gegen den 23-jährigen Ayas Illias A. erhoben. Er soll Sabine und Karsten U. im Juni dieses Jahres mit zahlreichen Messerstichen getötet haben. Kathrin Söfker, Sprecherin der Staatsanwaltschaft Hannover, sagt t-online: "Ihm wird Mord aus Heimtücke und Habgier in zwei Fällen vorgeworfen."

Zunächst soll der mutmaßliche Täter Karsten U. von hinten angegriffen und 20-mal mit einem Messer auf ihn eingestochen haben, sagt Söfker. Die Ehefrau habe die Tat gehört und sei zum Ort des Geschehens gelaufen. Dort wäre sie dem 23-Jährigen ebenfalls durch mehr als 20 Messerstichen zum Opfer gefallen. Beide verbluteten.

Mann tötet Ehepaar mit zahlreichen Messerstichen

Der 23-Jährige Iraker soll laut "Bild" im Jahr 2015 als minderjähriger Flüchtling nach Deutschland gekommen sein. In Hannover wäre er aus noch unbekannten Gründen zu Geld gekommen und hätte sich davon im Ortsteil Hemmingen ein Haus und eine Werkstatt in Hannover gekauft.

"Ende 2021 geriet er in finanzielle Schieflage und auch bei Karsten U. hatte er Schulden", sagt Söfker. "Er soll vermutet haben, dass das Paar noch größere Mengen Bargeld in ihrem Haus aufbewahren würde", so Söfker. Auf seiner Flucht vom Tatort habe der Mann allerdings kein Bargeld mitgenommen.

Nach seiner Flucht machte der mutmaßliche Täter selbst die Polizei auf die Tat aufmerksam: Er berichtete, dass Karsten U. ein Treffen nicht wahrgenommen hätte und er sich Sorgen mache. Schnell geriet er jedoch selbst in den Kreis der Verdächtigen.

Da der Prozess innerhalb von sechs Monaten stattfinden muss, wird das Landgericht voraussichtlich bis Ende Dezember verhandeln.

Verwendete Quellen
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingAnzeigen

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...



TelekomCo2 Neutrale Website