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Klimaaktivisten beschmieren RWE-Sitz in Hannover: Enteignung gefordert


RWE-Büro in Hannover beschmiert: Aktivisten fordern Enteignung

Von t-online, pas

07.02.2023Lesedauer: 2 Min.
Eine junge Frau sprüht an eine Fassade (Archivbild): In Hannover nimmt der Klimaprotest Fahrt auf.Vergrößern des BildesEine junge Frau sprüht an eine Fassade (Archivbild): In Hannover nimmt der Klimaprotest Fahrt auf. (Quelle: Torsten Becker/imago images)
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Umwelt- und Klimaaktivisten in Hannover lassen nicht locker. In der Nacht besprühte eine Gruppe das RWE-Büro in der List.

Erneut schlagen Umwelt- und Klimaaktivisten in Hannover zu: Diesmal trifft es den RWE-Sitz im Stadtteil List. An mehreren Stellen sprühten Aktivisten "RWE enteignen". Laut "Hannoverscher Allgemeine" (HAZ) hätten Unbekannte den Eingangsbereich des Podbi-Parks und die Fasse mit ihrer Forderung besprüht. Seit Montagmorgen finden in der Stadt zahlreiche Protestaktionen statt. Unter anderem durch die "Letzte Generation", die auch das Ernst-August-Denkmal am Hauptbahnhof mit Farbe beschmiert hat.

"Die Kohle unter Lützerath ist noch im Boden, der Protest gegen RWE geht weiter", schreiben Aktivisten der Gruppe "Ende Gelände Hannover" auf Twitter. Zu sehen ist ein Video, das die nächtliche Aktion der Aktivisten zeigen soll. "Eine Kleingruppe hat das Büro von #RWEenteignen verschönert und uns Bilder zukommen lassen", heißt es weiter.

Klimaaktivisten in Hannover laufen sich warm

Zudem wurde ein Schild, das unter anderem den Eingang zum RWE-Büro weist, um einen Aufkleber ergänzt: "Enteignen" heißt es dort neben dem RWE-Schriftzug. Neben einem Video zeigen auch Fotos auf Twitter und Instagram, die nächtliche Aktion. Der Twitter-Account "RWE & Co enteignen", hat die Bilder inzwischen ebenfalls geteilt und spricht von einer "starken Aktion".

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RWE war zu Beginn des Jahres in die Schlagzeilen geraten, nachdem in einem tagelangen Großeinsatz der Polizei gegen den Widerstand Hunderter Klimaaktivisten das vom Tagebau bedrohte Dorf Lützerath geräumt worden ist. RWE will dort Braunkohle abbauen. Nach Angaben des Energiekonzerns kam es zu erheblichen Sachbeschädigungen, unter anderem an Fahrzeugen und Anlagen des Konzerns. Zudem seien mehrere Brunnen und Schaltanlagen zerstört worden.

Schon im vergangenen Monat wurde der RWE-Sitz in Hannover zur Zielscheibe von Aktivisten. Damals wurden die Türen mit Weihnachtsbäumen versperrt.

Verwendete Quellen
  • Mit Informationen der Nachrichtenagentur dpa
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