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Junges Paar nach Leichenfund in Hannover vor Gericht

Von dpa
20.10.2020Lesedauer: 2 Min.
Gericht
Eine modellhafte Nachbildung der Justitia steht neben einem Holzhammer und einem Aktenstapel. (Quelle: Volker Hartmann/dpa/Illustration/dpa-bilder)
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Weil sie einen 28-Jährigen mit mehr als 100 Messerstichen getötet haben sollen, müssen sich eine 25-jährige Frau und ihr 24 Jahre alter Freund seit Dienstag vor dem Landgericht Hannover verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Paar heimtückischen Mord aus niederen Beweggründen vor. Die Leiche legten sie auf einem Friedhof ab und verscharrten sie. (Az.: 96 KLs 18/20)

Die Angeklagte habe das Opfer im Internet kennengelernt. Anfang 2019 trafen sie sich das erste Mal. Nachdem der 28-jährige Bielefelder die Beziehung nach kurzer Zeit beendete, zeigte die Frau ihn wegen Vergewaltigung an. Die Staatsanwaltschaft Bielefeld stellte das Verfahren allerdings ein. Am 5. April 2020 soll sie dann zusammen mit ihrem neuen Freund, dem zweiten Angeklagten, das Opfer nach Hannover gelockt haben. In der Wohnung ihres Freundes sollen die beiden ihn dann erst mit Pfefferspray überwältigt und anschließend mit mehr als 100 Messerstichen getötet haben. Als Tatwaffe benutzten sie laut Staatsanwaltschaft ein japanisches Kampfmesser. Das Opfer starb an dem hohen Blutverlust nach Verletzungen an Herz und Milz. Zwei Friedhofsgärtner fanden die verscharrte Leiche auf einem Friedhof in der Nähe des Tatortes.

Bei den polizeilichen Vernehmungen gaben die beiden deutschen Tatverdächtigen an, aus Notwehr gehandelt zu haben. Für die Staatsanwaltschaft war dies aber nicht haltbar. Das Paar lebte zum Tatzeitpunkt in Wohnungen einer Behinderteneinrichtung und stand unter gesetzlicher Betreuung. Ein psychiatrischer Sachverständiger sollte eine mögliche Schuldunfähigkeit prüfen.

Beim Prozessauftakt in Hannover wurde nur die Anklage vorgelesen. Das Paar saß während der Verhandlung nebeneinander, sprach aber nicht miteinander. Laut ihrer Verteidigung wollen sich die beiden Angeklagten an den kommenden Prozesstagen zur Tat äußern.

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