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Gesundheitsministerin appelliert an Ungeimpfte

Hannover  

Gesundheitsministerin appelliert an Ungeimpfte

03.08.2021, 16:23 Uhr | dpa

Gesundheitsministerin appelliert an Ungeimpfte. Coronavirus - Impfung

Ein Arzt impft einen Patienten mit dem Corona-Impfstoff Comirnaty von Biontech/Pfizer. Foto: Fabian Sommer/dpa/Symbolbild (Quelle: dpa)

Nach Angaben des niedersächsischen Gesundheitsministeriums wird der Bund die kostenlosen Corona-Bürgertests ab Mitte Oktober sehr wahrscheinlich abschaffen. Vor diesem Hintergrund rief Gesundheitsministerin Daniela Behrens (SPD) erneut dazu auf, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen. "Wenn ab Oktober der Test kostenpflichtig ist, dann sollte man sich noch mal überlegen, ob das nicht ein Anlass ist über eine Impfung nachzudenken, die man jetzt noch nicht hat", sagte Behrens am Dienstag in Hannover.

Sollten die Infektionszahlen im Herbst wieder stark ansteigen, könnten viele Bereiche des öffentlichen Lebens möglicherweise nur noch für Personen offen gehalten werden, die geimpft, getestet oder genesen sind, gab Behrens zu bedenken. "Ich appelliere an die Niedersächsinnen und Niedersachsen, die bisher noch nicht dazu gekommen sind: Nutzen Sie die Chance und lassen Sie sich so schnell wie möglich impfen."

Wie die Ministerin mitteilte, sollen an den Impfzentren des Landes noch bis zum 5. September Erstimpfungen erfolgen, bevor die Infrastruktur ab dem 1. Oktober abgebaut und auf mobile Impfzentren umgestellt werde. Der zeitliche Abstand zwischen Erst- und Zweitimpfung werde deshalb ab dem 16. August in den Impfzentren auf vier und ab dem 30. August auf drei Wochen verkürzt. Impfungen mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson, der nur einmal verabreicht wird, seien in den Impfezentren auch noch nach dem 5. September möglich.

Die Quote der Erstimpfungen in Niedersachsen liegt derzeit bei 64,7 Prozent. Vollständig geimpft sind nach Angaben des Gesundheitsministeriums 52,4 Prozent. Das seien aber noch "zu wenige", sagte Behrens. Die Impfdynamik habe nachgelassen, es sei ein "mühsames Geschäft, die restlichen rund 10 Prozent von einer Impfung zu überzeugen. Die Ministerin wiederholte: "Jede vollständige Impfung schützt Sie zuverlässig gegen schwere Krankheitsverläufe und sorgt dafür, dass wir als Gesellschaft alle miteinander in einen sichereren Herbst ohne weitere Lockdowns gehen können".

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