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Zahl der Klinikeinweisungen von Covid-19-Patienten sinkt

Hannover  

Zahl der Klinikeinweisungen von Covid-19-Patienten sinkt

26.09.2021, 11:03 Uhr | dpa

Zahl der Klinikeinweisungen von Covid-19-Patienten sinkt. Corona-Intensivstation

Ein Patient liegt in einem Zimmer auf einer Corona-Intensivstation. Foto: Fabian Strauch/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

In den vergangenen Tagen sind etwas weniger Covid-19-Patientinnen und -Patienten neu in niedersächsische Kliniken aufgenommen worden. Der sogenannte Hospitalisierungswert lag am Sonntag bei 3,0 nach 3,1 am Samstag und 3,2 am Freitag. So viele Menschen pro 100 000 Einwohner wurden in den jeweils zurückliegenden sieben Tagen in ein Krankenhaus eingewiesen. Die Zahl ist der neue Leitindikator, also wichtigste Faktor, zur Bewertung der Corona-Lage im Land.

Auch das Corona-Infektionsgeschehen schwächte sich weiter leicht ab: Nach Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI) lag die Sieben-Tage-Inzidenz in Niedersachsen am Sonntag bei 46,8 nach 47,5 am Samstag. Auf den Intensivstationen waren 5,0 Prozent der zur Verfügung stehenden Betten mit Covid-19-Patienten belegt. Dieser Wert blieb im Vergleich zum Vortag unverändert.

Eine Warnstufe wird laut der neuen Corona-Verordnung erreicht, wenn der Hospitalisierungswert (Krankenhausaufnahmen) und mindestens einer der beiden anderen Indikatoren (Neuinfizierte und Intensivbetten) die definierten Schwellenwerte überschreiten. Bei Krankenhauseinweisungen sind das für die Warnstufen eins bis drei die Werte 6, 8 und 11. Bei den Neuinfizierten sind es die Werte 35, 100 und 200. Bei den Intensivbetten lauten die entsprechenden Werte 5, 10 und 20 Prozent.

Eine Warnstufe wird in manchen Fällen vom Land und in anderen vom Landkreis oder der kreisfreien Stadt ausgerufen, wenn die kritischen Schwellen für den Hospitalisierungswert und gleichzeitig für einen der anderen beiden Indikatoren fünf Tage hintereinander überschritten werden. Was dann im Einzelnen gilt, regelt die neue Verordnung.

Eine Besonderheit gibt es noch: Erreicht die Sieben-Tage-Inzidenz bei den Neuinfizierten in einem Landkreis oder in einer kreisfreien Stadt den Wert von 50, so gilt dort die 3G-Regel - auch ohne, dass der Hospitalisierungswert den Wertebereich der Warnstufe 1 erreicht. Das heißt: Der Zutritt zu vielen Lebensbereichen ist dann nur noch für gegen das Coronavirus Geimpfte, Genesene und Getestete möglich.

Im Land Bremen lag die Sieben-Tage-Inzidenz am Sonntag nach Daten des Robert Koch-Instituts bei 114,4. Dies war der höchste Wert unter den Bundesländern. Die Stadt Bremen verzeichnete eine Inzidenz von 80,4. Mit 247,5 hatte Bremerhaven den höchsten Inzidenzwert aller Städte und Landkreise in Deutschland. Am Freitag (1. Oktober) tritt in Bremen eine neue Corona-Verordnung in Kraft, bei der die Zahl der Klinik-Einweisungen von Covid-19-Patienten maßgeblich wird. Das neue Stufenmodell soll überprüft werden, wenn Bremen eine Impfrate von 80 Prozent erreiche. Bei den Impfungen liegt Bremen bundesweit vorne.

In der Stadt Bremen wurden am Sonntag 35 Covid-19-Patienten im Krankenhaus versorgt, davon 11 auf der Intensivstation. In Bremerhaven waren es zehn Krankenhaus-Patienten, von denen fünf auf der Intensivstation lagen.

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