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IG BCE fordert deutlich mehr Geld fĂŒr ChemiebeschĂ€ftigte

Von dpa
23.11.2021Lesedauer: 2 Min.
IG BCE
Ein WĂŒrfel mit dem Logo der Gewerkschaft. (Quelle: Hauke-Christian Dittrich/dpa/dpa-bilder)
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Die IG BCE fordert fĂŒr die gut 580.000 BeschĂ€ftigten in der deutschen Chemie- und Pharmabranche deutlich mehr Geld. Ziel mĂŒsse sein, die Kaufkraft der Menschen nachhaltig zu steigern, sagte Ralf Sikorski, stellvertretender Vorsitzender der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie und Energie, am Dienstag in Hannover. "Es steht außer Frage, dass am Ende ein Entgeltplus oberhalb der Teuerungsrate stehen muss", sagte Sikorski, ohne die Forderung genau zu beziffern. DafĂŒr werde man auf die Inflationsrate im FrĂŒhjahr schauen, wenn die GesprĂ€ch mit den Arbeitgebern beginnen sollen. Diese lehnten umfangreiche Forderungen ab.

Von einer Krise der Chemie- und Pharmaindustrie könne keine Rede sei, sagt Sikorski mit Blick auf jĂŒngste Konjunkturdaten des Verbands der Chemischen Industrie. Demnach erwartet die Branche 2021 RekordumsĂ€tze von 220 Milliarden Euro - ein Plus von 15,5 Prozent zum Vorjahr.

Die IG BCE peilt in den GesprĂ€chen, die am 21. MĂ€rz auf Bundesebene beginnen sollen, einen Tarifvertrag mit kurzer Laufzeit von zwölf Monaten an. Die Inflationsrate in Deutschland war im Oktober auf 4,5 Prozent geklettert. Die Bundesbank erwartet, dass der Preisdruck 2022 sinkt, rechnet aber fĂŒr lĂ€ngere Zeit mit Raten ĂŒber 3 Prozent.

Zudem beklagte Sikorski den FachkrĂ€ftemangel in der Chemiebranche. "Wir waren ziemlich erschĂŒttert ĂŒber die Entwicklung der Ausbildungszahlen, insbesondere im Jahr 2021", sagte er. Die IG BCE will daher eine Mindestzahl an AusbildungsplĂ€tzen festschreiben. Auch der Schutz der BeschĂ€ftigten im Wandel der Branche mĂŒsse ein Thema in den TarifgesprĂ€chen sein. Nachtschichten sollten mit einer Erhöhung der ZuschlĂ€ge auf einheitlich 25 Prozent attraktiver werde.

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Der Bundesarbeitgeberverband Chemie (BAVC) lehnte die Forderungen ab. "Die IG BCE kann nicht einerseits Milliarden-Investitionen der Unternehmen einfordern und ihnen andererseits tief in die Tasche greifen", kritisiert HauptgeschĂ€ftsfĂŒhrer Klaus-Peter Stiller. Auch die aktuelle Preisentwicklung sei als BegrĂŒndung fĂŒr EntgeltzuwĂ€chse nicht geeignet. Diese sei Folge der wieder regulĂ€ren MehrwertsteuersĂ€tze sowie kurzfristiger LieferengpĂ€sse. Es gebe beim Entgelt auch keinen Nachholbedarf in der Branche. Im Schnitt verdienen Tarif-BeschĂ€ftigte in Vollzeit rund 64.000 Euro jĂ€hrlich.

Die bestehenden TarifvertrĂ€ge laufen am 31. MĂ€rz aus. Die IG BCE will ihre Forderung am 22. Februar 2022 beschließen. In der vergangenen Runde hatte sich die Gewerkschaft mit dem BAVC auf eine sehr lange Laufzeit bei moderaten Lohn- und GehaltszuwĂ€chsen geeinigt, aber eine arbeitgeberfinanzierte Pflegezusatzversicherung durchgesetzt.

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