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Fall der Omikron-Virusvariante in Niedersachsen nachgewiesen

Von dpa
03.12.2021Lesedauer: 2 Min.
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In Niedersachsen ist der erste Fall der neuen Omikron-Variante des Coronavirus durch das Landesgesundheitsamt (NLGA) nachgewiesen worden. Eine Sequenzierung nach einem Verdachtsfall habe ergeben, dass es sich um eine Infektion mit der Omikron-Variante B.1.1.529 handele, teilte die Behörde am Freitag in Hannover mit. Der erste Verdachtsfall im Land war am Montag bekanntgeworden.

Nach einem Aufenthalt in Südafrika bestand laut Gesundheitsministerium bei einem Mann aus dem Landkreis Wolfenbüttel der begründete Verdacht, dass er mit dieser Variante infiziert sein könnte. Nach der Afrika-Reise traten demnach in der vergangenen Woche bei dem Mann Erkältungssymptome auf. Sowohl ein Schnelltest als auch ein PCR-Test hatte den Angaben zufolge zuvor eine Infektion mit SarsCov 2 bestätigt.

Die zuerst im südlichen Afrika nachgewiesene Variante B.1.1.529 wurde von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als "besorgniserregend" eingestuft. Die EU-Gesundheitsbehörde ECDC spricht von ernsthaften Sorgen, dass die Variante die Wirksamkeit der Corona-Impfstoffe erheblich verringern und das Risiko von Reinfektionen erhöhen könnte. Welche genauen Auswirkungen die Variante hat, steht aber noch nicht fest.

Seit Mittwoch gibt es in Niedersachsen zudem einen weiteren Omikron-Verdachtsfall. Bei einer Frau - ebenfalls aus dem Landkreis Wolfenbüttel - bestehe der Verdacht, dass sie mit dieser Variante infiziert sein könnte, teilte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums dazu mit. Zuvor hatte sich die Frau demnach auch in Südafrika aufgehalten. Die Probe des zweiten Verdachtsfalls werde ebenfalls am NLGA sequenziert. Anfang der kommenden Woche rechne man mit einem Ergebnis.

Mittlerweile sind in etlichen Ländern - darunter auch Deutschland - Fälle der Variante aufgetaucht. Omikron sei in Deutschland angekommen und könne noch ansteckender sein als die Delta-Variante und auch Geimpfte und bereits Genesene leichter infizieren, sagte der Präsident des Robert Koch-Instituts (RKI) Lothar Wieler am Freitag in Berlin.

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