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Zweiter Verdachtsfall als Omikron-Virusvariante bestätigt

Hannover  

Zweiter Verdachtsfall als Omikron-Virusvariante bestätigt

06.12.2021, 17:41 Uhr | dpa

Zweiter Verdachtsfall als Omikron-Virusvariante bestätigt. Corona-Tests

Eine Laborantin sortiert Proben. Foto: Christophe Gateau/dpa/Symbolbild (Quelle: dpa)

Auch der zweite Verdachtsfall auf die Omikron-Variante des Coronavirus ist durch das Niedersächsische Landesgesundheitsamt (NLGA) bestätigt worden. Die Sequenzierung der Probe einer Reiserückkehrerin aus Südafrika habe den Verdacht geklärt, teilte der Landkreis Wolfenbüttel am Montag mit. Das Gesundheitsamt des Kreises leitete die notwendigen Maßnahmen für die betroffene Frau ein. Ein Sprecher des Gesundheitsministeriums in Hannover bestätigte das Ergebnis zur Omikron-Variante.

Am Freitag war erstmals eine Infektion mit der Omikron-Variante B.1.1.529 in Niedersachsen offiziell nachgewiesen worden. Der betroffene Mann - ebenfalls aus dem Landkreis Wolfenbüttel - hatte sich zuvor auch in Südafrika aufgehalten und nach der Rückkehr Erkältungssymptome entwickelt.

Die zuerst im südlichen Afrika nachgewiesene Variante B.1.1.529 wurde von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als "besorgniserregend" eingestuft. Die EU-Gesundheitsbehörde ECDC spricht von ernsthaften Sorgen, dass die Variante die Wirksamkeit der Corona-Impfstoffe erheblich verringern und das Risiko von Reinfektionen erhöhen könnte. Welche genauen Auswirkungen die Variante hat, steht aber noch nicht fest. Mittlerweile sind in etlichen Ländern - darunter auch Deutschland - Fälle der Variante aufgetaucht.

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