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Bürger stimmen für Gewerbegebiet für Brennstoffzellen-Fabrik


Bürger stimmen für Gewerbegebiet für Brennstoffzellen-Fabrik

Von dpa
23.04.2022Lesedauer: 2 Min.
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Der Weg für den Bau einer Brennstoffzellen-Fabrik in Weilheim an der Teck (Kreis Esslingen) ist frei: Am Sonntag stimmten bei einem Bürgerentscheid 70,07 Prozent für die Ausweisung des entsprechenden Gewerbegebiets, wie die Kommune auf ihrer Internetseite mitteilte. 29,93 Prozent stimmten dem vorläufigen Ergebnis zufolge dagegen. Die Wahlbeteiligung habe bei 60,7 Prozent gelegen. Bei dem Bürgerentscheid waren von den 10.300 Einwohnern rund 8100 wahlberechtigt.

Für die neue Fabrik hatte sich Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) besonders eingesetzt. Kretschmann sagte, er freue sich über den erfreulich deutlichen Ausgang des Bürgerentscheids. "Auch die hohe Wahlbeteiligung gibt dem Projekt jetzt viel Rückenwind." Cellcentric, ein Gemeinschaftsunternehmen von Daimler Truck und Volvo, will das Brennstoffzellen-Werk errichten und dort nach eigenen Angaben alternative Antriebe für schwere Lastwagen entwickeln. Ein Cellcentric-Sprecher sagte, man freue sich sehr über das positive Wahlergebnis. Es sei ganz klar ein Ja in Richtung Klimawende.

Die Bevölkerung entschied sich nun dafür, die circa 30 Hektar große Gewerbefläche "Rosenloh" erschließen zu lassen und für lokale Unternehmen sowie für Unternehmen mit klimarelevanten Technologien zur Verfügung zu stellen.

Die Gemeinde erhofft sich von der Ansiedlung weitere Entwicklungschancen. Bürgermeister Johannes Züfle sagte: "Der positive Bürgerentscheid gibt uns die Möglichkeit, ortsansässigen Betrieben Perspektiven für eine Entwicklung in der Stadt zu geben. Arbeitsplätze und Steuerkraft werden hier gebunden."

Umweltschützer kritisierten den Flächenverbrauch und die ihrer Ansicht nach zu großzügige Planung des Gebiets. Die geplante Brennstoffzellen-Fabrik soll in dem Gewerbegebiet auf einem 15 Hektar großen Gelände entstehen. Nach Angaben des Unternehmens könnten die Bauarbeiten kommendes Jahr und die Produktion spätestens Anfang 2026 beginnen. Angaben zur Höhe der möglichen Investition wurden nicht gemacht. Insgesamt sollen in der Fabrik einmal rund 800 Menschen arbeiten.

Grünen-Fraktionschef Andreas Schwarz, in dessen Wahlkreis die Gemeinde liegt, sprach von "einer richtungsweisenden Entscheidung" der Bürger.

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