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Schulstart im Norden: Corona-Zahlen in Schleswig-Holstein explodieren

Kurz nach Schulstart  

Im Norden explodieren die Corona-Zahlen

09.08.2021, 15:37 Uhr | t-online, mtt

Schulstart im Norden: Corona-Zahlen in Schleswig-Holstein explodieren. Mit einem Schild begrüßt eine Lehrerin Grundschulkinder zum Schulstart (Archivbild): Seit einer Woche sind in Schleswig-Holstein die Sommerferien vorbei. (Quelle: Carsten Rehder)

Mit einem Schild begrüßt eine Lehrerin Grundschulkinder zum Schulstart (Archivbild): Seit einer Woche sind in Schleswig-Holstein die Sommerferien vorbei. (Quelle: Carsten Rehder)

Seit Juli steigen die Corona-Zahlen in Deutschland wieder. Ganz im Norden der Republik verschärft sich die Lage nach dem erneuten Schulstart. Teilweise kratzen die Werte bereits erneut an der 100er-Inzidenz.

Wenige Tage nach dem Ende der Sommerferien explodieren in Schleswig-Holstein die Zahlen der neugemeldeten Corona-Infektionen. Am Freitag lag die Sieben-Tage-Inzidenz beispielsweise in Kiel noch bei 41,7, am Montag meldete das Robert Koch-Institut 75,8 neue Ansteckungen pro 100.000 Einwohner innerhalb der vergangenen sieben Tage.

In Flensburg verdreifachte sich die Inzidenz Daten des Landes zufolge innerhalb der vergangenen Woche beinahe – und liegt jetzt bei 78,7. In Neumünster, wo bereits zum Schulstart vergangenen Montag hohe Werte festgestellt wurden, verdoppelte sie sich im selben Zeitraum auf 94,8 – das ist bundesweit aktuell die höchste Inzidenz.

Corona-Zahlen in Hamburg schnellen in die Höhe

Im Vergleich der Bundesländer liegt momentan nur Hamburg mit einer Inzidenz von 54,8 vor Schleswig-Holstein, wo der Wert landesweit 42,3 beträgt. Auch in Hamburg entwickelten sich die Zahlen zuletzt rasant. Dort ist vergangenen Donnerstag die Schule ebenfalls wieder losgegangen. Von Freitag bis Montag stieg die Inzidenz um rund 50 Prozent.

In Schleswig-Holstein gab es zuletzt zudem weitere Corona-Lockerungen: Beispielsweise müssen seit Ende Juli Restaurantgäste auch in geschlossenen Räumen keinen negativen Test mehr vorzeigen.

Junge Menschen und Reiserückkehrer sind infiziert

Aus dem Haus von Sozial- und Gesundheitsminister Heiner Garg (FDP) heißt es, aktuell seien es gerade die Kinder und Jugendlichen ab 11 Jahren, die jungen Erwachsenen sowie die Berufstätigen bis 59 Jahren, bei denen die häufigsten Neuinfektionen gemeldet werden. "Das erklärt sich mitunter damit, dass in dieser Gruppe die Impfquote noch nicht ganz so hoch ist wie bei den Menschen über 60 Jahren als auch damit, dass gerade in diesen Gruppen die meisten Kontakte im Alltag, Freizeit oder am Arbeitsplatz stattfinden", sagte Ministeriumssprecher Marius Livschütz zu t-online.

Auch Reiserückkehrende würden eine gewichtige Rolle bei den Neuinfektionen spielen. Bei den gemeldeten Neuinfektionen von Reiserückkehrenden lägen für den Monat Juli die Länder Spanien, Dänemark und die Türkei vorne.

Verwendete Quellen:

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