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Kölner startet Petition gegen Privatjets


Kölner startet Petition gegen Privatjets

Von t-online, olf

08.06.2023Lesedauer: 2 Min.
imago images 0258422314Vergrößern des BildesEin Privatjet landet (Symbolbild): Privatjets werden für kurze Strecken benutzt. (Quelle: Andreas Haas / imago images)
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Der Amsterdamer Flughafen Privatjets bereits verboten, nun fordert ein Kölner die gleiche Maßnahme für den Flughafen Köln/Bonn.

Im letzten Jahr sind in Deutschland so viele Privatjets geflogen, wie noch nie zuvor. Laut einer Studie des Forschungsinstituts CE Delft sind im letzten Jahr 58.424 private Maschinen in Deutschland gestartet oder gelandet. Damit liegt Deutschland europaweit auf Platz drei – nur in Großbritannien und Frankreich werden Privatjets noch häufiger genutzt. Der Kölner Marco Rüth möchte dem mit einer Petition entgegenwirken.

Die Petition wurde auf der Plattform "We Act" veröffentlicht und fordert den Flughafen Privatjets, zu verbieten: "Flughafen Köln/Bonn GmbH, es ist Zeit, Privatjets auch auf deutschen Flugplätzen zu verbieten. Gehen Sie mit gutem Beispiel voran!". Für ein mögliches Verbot spricht laut der Petition der hohe CO₂-Ausstoß und die Lärmbelästigung, die durch die Privatjets entstehen. Und das alles für Wege, die mit dem Auto erreichbar wären.

Wie bereits bei t-online berichtet wurde, nutzen einige Reiche ihren Privatjet für eine Strecke von 45 Kilometern. Eine Strecke, für die man mit dem Auto eine gute halbe Stunde brauchen würde. Die Strecke von Oberpfaffenhofen nach Augsburg legten sie 21 Mal in der Luft zurück, wie eine neue Auswertung von Flugdaten der Beratungsfirma CE Delft im Auftrag von Greenpeace zeigt.

Bisher wurde die Petition von rund 4.000 Personen unterzeichnet. Das erste Ziel sind 5.000 Unterschriften. Allerdings ist dies nicht die einzige Petition dieser Art. Zahlreiche andere Städte fordern ebenfalls ein Verbot von Privatflügen und kommen insgesamt auf über 46.000 Unterschriften.

Auch die "Letzten Generation" setz sich gegen Privatjets an. Auf Sylt beschmierten Mitglieder der Organisation einen Privatjet mit oranger Farbe. Außerdem entrollten sie Banner mit den Aufschriften "Euer Luxus = Unsere Dürre" und "Euer Luxus = Unsere Ernteausfälle". Die Aktion folgt der Ankündigung der Aktivisten, zukünftig vor allem Reiche ins Visier zu nehmen. "Die Besitzer der Privatjets, Limousinen und Superjachten werden diese nicht freiwillig stehen lassen", schreibt die "Letzte Generation".

Verwendete Quellen
  • t-online.de: "Diese Strecken entlarven Deutschlands Privatjet-Elite"
  • weact.campact.de: "Keine Privatjets mehr aus Köln/Bonn"
  • cedelft.eu: "CO2 emissions of private aviation in Europe"
  • Mitteilung der "Letzen Generation"
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