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Einbrüche in Köln: Zahlen steigen stark an – welche Veedel betroffen sind


Einbrüche in Köln: Starker Anstieg in diesem Jahr

Von t-online, pb

Aktualisiert am 30.11.2023Lesedauer: 2 Min.
Als eine Frau nachts aufwacht, sieht sie zwei Einbrecher in ihrem Schlafzimmer.Vergrößern des BildesQuelle: IMAGO/Michael Bihlmayer
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Besorgniserregende Entwicklung: Die Anzahl der Einbrüche nimmt in Köln drastisch zu. Was die Polizei sagt – und welche Veedel besonders betroffen sind.

Köln kämpft derzeit mit einem deutlichen Anstieg der Einbrüche. Das geht aus einer neuen Bilanz der Polizei hervor, über die der "Kölner Stadt-Anzeiger" in seiner Donnerstagsausgabe berichtet. Demnach wurden bis Ende Oktober dieses Jahres wurden in der Domstadt schon ganze 2.133 Einbrüche gezählt – ein alarmierender Anstieg von 26,5 Prozent im Vergleich zum gesamten Vorjahr.

Offenbar gibt es einen Zusammenhang mit dem Ende der Corona-Pandemie. Während des Lockdowns waren die Straßen leer, die Häuser voll – eine schwierige Zeit für Einbrecher. Doch jetzt, da das Leben wieder viel außerhalb der eigenen vier Wände stattfindet, bieten sich für Langfinger offenbar mehr Gelegenheiten. "Das Leben spielt sich wieder draußen ab, und das nutzen die Einbrecher aus", sagte ein Sprecher der Kölner Polizei der Zeitung.

Einbrüche in Köln: Diese Bezirke trifft es besonders

Doch nicht überall in Köln sind die Einbrecher dem Bericht zufolge gleich aktiv. Die Polizeiinspektion sechs, zuständig für Kalk, Poll und Porz, verzeichnete mit 541 Vorfällen die meisten Einbrüche. Ein Kontrastprogramm bietet dagegen die Innenstadt mit gerade einmal 190 Einbrüchen – dort haben die Fälle laut "Kölner Stadt-Anzeiger" jedoch in diesem Jahr um 61 Prozent zugenommen.

Stark betroffen waren in diesem Jahr auch die Bezirke Mülheim (366 Einbrüche) sowie Chorweiler und Nippes (371). In Ehrenfeld und Lindenthal kam es demnach zu 319 notierten Vorfällen. Die Prognose für die kommenden Monate? Eher düster. Aus einer Studie der Kölner Polizei geht hervor, dass gerade in den Wintermonaten die Einbruchszahlen traditionell ansteigen.

Vergleich mit Großstädten: Einbrecher brechen gerne in Köln ein

Köln erfreut sich bei Einbrechern ohnehin trauriger Beliebtheit: Laut dem Bundeskriminalamt kam die Domstadt auf Platz sieben der Großstädte mit der höchsten Anzahl an erfassten Wohnungseinbruchdiebstählen je 100.000 Einwohner - 206 waren es nämlich. Die Millionen-Städte Berlin (167), Hamburg (137) und München (34) lagen alle deutlich dahinter.

Die Kölner Entwicklung ähnelt der im ganzen Bundesland: Im ersten Halbjahr ist die Zahl der Wohnungseinbrüche (und Versuche) in Nordrhein-Westfalen um 28 Prozent auf insgesamt 15.800 gestiegen. Das geht aus Zahlen des Landeskriminalamts NRW und Berechnungen der Nachrichtenagentur dpa hervor. Die Aufklärungsquote lag in diesem Jahr im Januar bei 8,6 Prozent, im Juni immerhin bei 16,2 Prozent – der beste Wert des ersten Halbjahres.

Transparenzhinweis
  • Dieser Text wurde mit maschineller Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft. Wir freuen uns über Hinweise an t-online@stroeer.de.
Verwendete Quellen
  • "Kölner Stadt-Anzeiger", Ausgabe vom 30.11.2023
  • PDF: Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) 2022 - Städte - Grundtabelle - Fälle mit Häufigkeitszahl
  • Mit Informationen der Nachrichtenagentur dpa
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