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1. FC Köln gegen Darmstadt – Baumgart geht von "Schneckenrennen" aus


Köln gegen Darmstadt – Baumgart geht von "Schneckenrennen" aus


Aktualisiert am 01.12.2023Lesedauer: 3 Min.
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Klare Meinung: Köln-Trainer Steffen Baumgart.Vergrößern des Bildes
Köln-Trainer Steffen Baumgart (Archivbild): Am Freitag spielen die Geißböcke gegen Darmstadt. (Quelle: IMAGO/Malte Ossowski/Sven Simon)

Der 1. FC Köln ist mit zwei Kader-Änderungen zu Lieblingsgegner Darmstadt gereist. Steffen Baumgart erwartet Freitagabend am Böllenfalltor ein enges Keller-Duell.

Wenn man der Bilanz des 1. FC Köln vertraut, kommt der SV Darmstadt wie gerufen. Das aktuelle Tabellenschlusslicht hat gegen keinen anderen Bundesligisten eine derart gute Bilanz wie gegen die Lilien. Acht Duelle gab es im Oberhaus, sechs davon entschied der FC für sich, die beiden weiteren endeten unentschieden.

Die Geißböcke sollten es tunlichst vermeiden, diese Serie abreißen zu lassen. Denn dann hätte der SV Darmstadt, der von der Kader-Qualität her gewiss hinter den Kölnern einzuordnen ist, bereits zwei Siege Vorsprung. "In der Situation, in der wir sind, ist jedes Spiel wegweisend. Gewinnst du, bist du vorbei. Verlierst du, ist der Gegner sechs Punkte vor dir", sagt Steffen Baumgart.

Steffen Baumgart rechnet mit "Schneckenrennen"

Derzeit ist das rettende Ufer nur drei Zähler entfernt. Generell erwartet der FC-Trainer im Abstiegskampf ein "Schneckenrennen" mit "sechs, sieben Mannschaften". Darmstadt und Köln zählen fraglos dazu. Den direkten Keller-Duellen – wie Freitagabend am Böllenfalltor – kommt in dieser Saison, wo kaum ein Team aus der unteren Tabellenhälfte gegen eines aus dem oberen Teil des Klassements überraschen kann, eine noch entscheidendere Rolle als ohnehin schon zu.

"Es geht für beide Mannschaften darum, das Spiel zu gewinnen", betont Baumgart deswegen. Wobei auf seinem FC, der bislang nur Gladbach geschlagen hat, ein noch größerer Druck lastet. Er ergänzt: "Ich habe schon öfter von Mannschaften, mit denen wir uns auf Augenhöhe befinden, gesprochen – das sollten wir, wenn es Richtung Darmstadt geht." Mehr noch: Laut "transfermarkt.de" verfügt der Kader des Aufsteigers über den geringsten Marktwert der Bundesliga. Der Wert der Kölner Profis wird rund zweieinhalbmal so hoch eingeschätzt.

Baumgart glaubt, dass es "auf Kleinigkeiten ankommt" und beide Mannschaften wenige Chancen haben werden. Darmstadt ist mit bereits 33 Gegentoren zwar die Schießbude der Liga, sei in den vergangenen Wochen aber "defensiv viel klarer" geworden. Vor allem fordert der FC-Trainer, dass seine Spieler "den Kampf Mann gegen Mann annehmen". Und das lässt Baumgart auch gezielt trainieren: "Wir sind viel in Eins-gegen-eins-Situationen drin, sind viel in Zweikämpfen drin, sind viel in kurzen Abläufen drin."

Florian Dietz feiert Kader-Comeback

Ob diese Maßnahme hilft, wird sich Freitagabend zeigen. Für einen FC-Profi ist die Reise nach Darmstadt schon jetzt ein besonderes Erlebnis: Stürmer Florian Dietz steht erstmals seit seinem Kreuzbandriss in der Vorsaison – erstmals seit genau 397 Tagen – wieder im Kölner Bundesliga-Kader. Dafür musste Faride Alidou nach dem Abschlusstraining am Donnerstagnachmittag zu Hause bleiben. Auch Benno Schmitz stieg bei der Abfahrt nach Hessen nicht mit in den Mannschaftsbus, der Rechtsverteidiger fehlt krank. Mathias Olesen dagegen kehrt als zweiter Neuzugang neben Dietz ins Aufgebot zurück.

Seine Aufstellung für den erhofften ersten Auswärtssieg seit Mai hatte Baumgart bereits bei der Pressekonferenz am Mittwoch "zu 90 Prozent" im Kopf. Der 51-Jährige lässt offen, ob er zum zweiten Mal in seiner Amtszeit – wie vor einer Woche gegen die Bayern (0:1) – auf eine Dreierkette setzt. In der Offensive winkt Mark Uth, der gegen den Rekordmeister nur Zuschauer war, die Startelf-Rückkehr. Dass mit Dietz, Davie Selke und Steffen Tigges drei hochgewachsene Angreifer im Kader stehen, könnte für eine Doppelspitze sprechen.

Der Kader des 1. FC Köln gegen Darmstadt

Tor: Matthias Köbbing, Marvin Schwäbe

Abwehr: Rasmus Carstensen – Jeff Chabot, Timo Hübers, Luca Kilian – Dominique Heintz, Leart Pacarada

Mittelfeld: Dejan Ljubicic, Eric Martel, Mathias Olesen – Denis Huseinbasic, Florian Kainz, Linton Maina – Mark Uth, Luca Waldschmidt

Sturm: Florian Dietz, Davie Selke, Jan Thielmann, Steffen Tigges

Verletzt/krank/im Aufbautraining: Sargis Adamyan, Jacob Christensen, Philipp Pentke, Benno Schmitz

Nicht berücksichtigt/bei der U21: Faride Alidou, Damion Downs, Max Finkgräfe, Noah Katterbach, Emin Kujovic Dimitris Limnios, Jonas Nickisch, Meiko Wäschenbach

Verwendete Quellen
  • Geissblog
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