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1. FC Köln: Hübers droht Hoffenheim-Aus – und Schmitz der FC-Abschied


Fragezeichen in der Abwehr: Hübers droht Hoffenheim-Aus


10.02.2024Lesedauer: 3 Min.
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Timo Hübers, Benno Schmitz, und Jan Thielmann (Archivbild): Der 1. FC Köln tritt am Sonntagabend bei der TSG 1899 Hoffenheim an. (Quelle: IMAGO/Maik Hölter/TEAM2sportphoto)

Der 1. FC Köln bangt vor dem Bundesliga-Spiel bei der TSG Hoffenheim um Timo Hübers. Benno Schmitz' Zukunft wiederum ist gänzlich ungewiss.

Es gibt Fragezeichen in der Abwehr des 1. FC Köln – sowohl für das anstehende Auswärtsspiel bei der TSG Hoffenheim als auch ganz generell für die kommende Saison. So droht Timo Hübers am Sonntagabend krankheitsbedingt auszufallen. Benno Schmitz' Zukunft wiederum steht aufgrund seines zum 30. Juni 2024 auslaufenden Vertrags in den Sternen.

Hübers fehlte am Freitagvormittag im Mannschaftstraining. Bereits am Dienstag hatte sich der Innenverteidiger nicht wohlgefühlt und für die Karnevalssitzung des Klubs abgesagt. Nach dem freien Mittwoch war er am Donnerstag auf den Trainingsplatz zurückgekehrt, doch nun bremst ihn die Krankheit erneut aus.

Schultz hofft noch auf Hübers

"Ich habe noch die Hoffnung, dass er rechtzeitig zurückkommt", sagt Trainer Timo Schulz mit Blick auf das Auswärtsspiel bei der TSG Hoffenheim und bestätigt: "Er hatte schon die ganze Woche leichte Krankheitssymptome, hatte sich geschont. Wir müssen abwarten, ob Timo zur Verfügung steht." Am Samstagnachmittag, nach dem Abschlusstraining am Geißbockheim, reist der FC-Tross nach Sinsheim.

Selbst wenn Hübers dann nicht im Mannschaftsbus sitzen sollte, wäre Schultz nicht bange: "Auf dieser Position sind wir wirklich sehr gut aufgestellt, mit Luca Kilian und Dominique Heintz haben wir zwei 1A-Varianten, die sofort spielen könnten", sagt der 46-Jährige, schließt allerdings auch eine überraschende Variante nicht aus: "Elias Bakatukanda macht es richtig gut, seit ich hier bin. Er ist ein hochtalentierter Spieler, der mit den Hufen scharrt und dem ich das absolut zutrauen würde." Der 19-Jährige stand bislang zweimal im Kader, wartet aber noch auf sein Profi-Debüt.

FC in Zukunftsgesprächen mit Schmitz

Als Rechtsverteidiger könnte wie zuletzt in Wolfsburg und gegen Frankfurt Benno Schmitz beginnen. "Er hat am Wochenende in meinen Augen eine gute Leistung gebracht, sehr stabil die rechte Abwehrseite bearbeitet", lobt Lizenzbereich-Leiter Thomas Kessler. Bezüglich einer Verlängerung von Schmitz' auslaufendem Vertrag äußert er sich jedoch eher zurückhaltend.

"Wir sind mit den Interessenvertretern von Benno und auch mit Benno selbst im Austausch. Wir sollten da schon sehr offen zu ihm sein, Benno hat 132 Spiele für den FC gemacht – das ist eine riesige Zahl", sagt Kessler und ergänzt: "Es ist nicht ausgeschlossen, dass wir mit Benno über den Sommer hinaus weiterarbeiten werden."

Kessler: "Es gehören immer mehrere Parteien dazu"

Angesichts der bis Januar 2025 andauernden Transfersperre für den FC galt eine Verlängerung mit dem Routinier zuletzt wieder als wahrscheinlicher. Mit Rasmus Carstensen (aktuell ausgeliehen vom KRC Genk) steht nur ein weiterer gelernter Rechtsverteidiger im Kader der Kölner, und dieser muss per Kaufoption zunächst fest verpflichtet werden.

Doch womöglich haben Schmitz und die "Geißböcke" zu unterschiedliche Vorstellungen, was eine weitere Zusammenarbeit angeht. Der gebürtige Münchner hatte bereits bei seiner letzten Verlängerung im März 2022 Gehaltskürzungen in Kauf genommen und dürfte eine längere Laufzeit als die FC-Verantwortlichen anstreben. "Es gehören immer mehrere Parteien dazu", sagt Kessler über eine mögliche Erweiterung des zum 30. Juni 2024 auslaufenden Arbeitspapiers.

Ohne die Transfersperre hätte Kölns sportliche Leitung wohl definitiv einen Umbruch angestrebt – mit dem wesentlich offensivstärkeren Carstensen und einem weiteren neuen Rechtsverteidiger. Schmitz wiederum hat mit Ex-Trainer Steffen Baumgart seinen größten Fürsprecher verloren.

Verwendete Quellen
  • Reporter vor Ort
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