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Köln: Protest gegen AfD-Treffen in Gymnasium


"Entsetzen" der Schulgemeinschaft
Protest gegen AfD-Treffen in Kölner Gymnasium

Von t-online
11.06.2024Lesedauer: 1 Min.
Das Gymnasium Neue Sandkaul. Hier soll ein AfD-Kreisparteitag stattfindenVergrößern des BildesDas Gymnasium Neue Sandkaul. Hier soll ein AfD-Kreisparteitag stattfinden (Quelle: Thomas Banneyer/ Stadt Köln)
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Eine Kölner Schule wird zum Politikum. Im Gymnasium Neue Sandkaul in Widdersdorf ist ein AfD-Kreisparteitag geplant. Es regt sich Widerstand.

Eltern und Schüler des Gymnasiums Neue Sandkaul in Köln-Widdersdorf protestieren gegen einen geplanten Kreisparteitag der AfD. Das Treffen soll am 16. Juni in den Räumlichkeiten der Schule stattfinden. Die Schulpflegschaft hat eine Petition gestartet und einen offenen Brief an die Oberbürgermeisterin Henriette Reker verfasst, um die Nutzung der Schule durch die Partei zu verhindern. In dem Brief fordern sie Reker auf, für den Parteitag Räume außerhalb der Schule zur Verfügung zu stellen.

Offener Brief veröffentlicht

Hierin heißt es: "Mit Entsetzen haben wir als Schulgemeinschaft die Entscheidung zur Kenntnis genommen, dass der kommende Kreisparteitag der AfD am 16. Juni 2024 in der Aula des Gymnasiums Neue Sandkaul stattfinden soll. Hiergegen wenden wir uns heute mit der Bitte, dieser Partei eine andere Räumlichkeit der Stadt Köln außerhalb eines Schulgebäudes zur Verfügung zu stellen. Die Äußerungen und Bestrebungen der AfD seien mit den in der Schule gelebten Werten nicht vereinbar."

Stadt stellt Räume für alle Parteien zur Verfügung

Laut des "Kölner Stadt-Anzeigers" hat die Stadt Köln auf Nachfrage erklärt, dass sie bei der Vergabe von städtischen Räumen an Recht und Gesetz gebunden ist. Sie verwies auf das Parteiengesetz, wonach bei der Nutzung von Schulen für politische Veranstaltungen eine Gleichbehandlung aller Parteien gelten muss. Eine direkte Antwort auf den offenen Brief gab es bisher nicht.

Verwendete Quellen
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