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Corona-Auflagen: Köln führt Alkoholverbot und erweiterte Maskenpflicht ein

Verschärfte Corona-Auflagen  

Köln führt Alkoholverbot und erweiterte Maskenpflicht ein

09.10.2020, 16:09 Uhr | dpa

Corona-Auflagen: Köln führt Alkoholverbot und erweiterte Maskenpflicht ein. Kölner Dom: Die Stadt führt verschärfte Corona-Auflagen ein. (Quelle: imago images/Jan Huebner/Archivbild)

Kölner Dom: Die Stadt führt verschärfte Corona-Auflagen ein. (Quelle: Jan Huebner/Archivbild/imago images)

Aufgrund weiter steigender Corona-Zahlen hat die Stadt Köln beschlossen, verschärfte Maßnahmen einzuführen. Oberbürgermeisterin Reker richtet einen Appell an die Einwohner.

Angesichts steigender Infektionszahlen verschärft Köln von Samstag an die Corona-Einschränkungen für die Bevölkerung. Künftig sollen sich höchstens fünf Personen aus verschiedenen Haushalten in der Öffentlichkeit treffen dürfen – bisher waren es zehn, wie Oberbürgermeisterin Henriette Reker (parteilos) am Freitag sagte. Im öffentlichen Raum soll zudem abends ab 22 Uhr der Konsum von Alkohol verboten sein, an den Wochenenden darf an Hotspots kein Alkohol mehr verkauft werden. Eine Sperrstunde werde zunächst aber nicht eingeführt, sagte Reker. In Fußgängerzonen gebe es nun eine Maskenpflicht.

Zudem wird die Personenzahl bei Feiern beschränkt: Bei privaten Feiern in angemieteten Räumen sind künftig höchstens 25 Personen erlaubt. "Von Feiern in der eigenen Wohnung raten wir dringend ab", sagte Reker. Mehr als zehn Personen sollten dort nicht zusammenkommen.

Köln lag nach Zahlen des Landeszentrums Gesundheit am Freitag mit einem Wert von 49,8 nur ganz knapp unter der wichtigen Warnstufe von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen. "Wir sind uns sicher, dass wir diesen Wert am Samstagmorgen übertroffen haben werden", sagte der Chef des Gesundheitsamtes, Johannes Nießen. Bei Überschreiten dieser Marke schreibt die nordrhein-westfälische Corona-Schutzverordnung vor, dass weitere Einschränkungen für das öffentliche Leben erlassen werden müssen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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