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Köln: Polizist soll Corona-Skeptikern geholfen haben

Tipps zur Demonstration  

Polizist soll Corona-Skeptikern geholfen haben

30.10.2020, 13:39 Uhr | dpa

Köln: Polizist soll Corona-Skeptikern geholfen haben. Ein Einsatzfahrzeug der Polizei steht vor einem Gebäude (Symbolbild): In Köln soll ein Polizist Corona-Skeptikern geholfen haben. (Quelle: imago images/Horst Galuschka)

Ein Einsatzfahrzeug der Polizei steht vor einem Gebäude (Symbolbild): In Köln soll ein Polizist Corona-Skeptikern geholfen haben. (Quelle: Horst Galuschka/imago images)

Die Ermittlungen laufen: Ein Beamter der Bundespolizei in Köln soll Corona-Skeptiker mit Informationen zu Demonstrationen versorgt haben.

Ein Polizist aus Köln soll mit Blick auf Demonstrationen gegen die Anti-Corona-Maßnahmen Informationen aus Kreisen der Beamten weitergeleitet haben. Insbesondere gehe es laut dpa um Tipps, wie sich die Corona-Skeptiker bei Demonstrationen gegen den Zugriff durch Polizisten wehren können. Der Mann soll Sprachnachrichten in eine Chatgruppe des Messengerdienstes Telegram gepostet haben, wie Behördensprecherin Martina Dressler am Freitag mitteilte.

Nach einem Bericht des "Kölner Stadt-Anzeiger" bot der Mann, der sich "Peter aus Köln" nennt, den 150 Gruppenmitgliedern seine Unterstützung an. Wenn die Polizei zum Beispiel bei einer Demo einen bestimmten Teilnehmer ins Visier nehme, sollten andere Demonstranten die Polizisten durch "ganz einfaches Blocken" oder "einfaches Einhaken" von ihm fernhalten, riet er laut Zeitung in einer Sprachnachricht.

Maskenpflicht missachtet

Nach Angaben von Dressler war der Beamte außerdem an einem Tag ohne den vorgeschriebenen Mund-Nasen-Schutz zum Dienst erschienen. Da er kein medizinisches Attest vorweisen konnte, das ihn vom Tragen der Maske befreien würde, habe der Vorgesetzte ihn von der Dienststelle verwiesen.

Zudem hat die Bundespolizei nach Angaben von Dressler bereits vor einiger Zeit einen anderen Beamten vom Dienst suspendiert, der bei "Querdenken"-Demos gegen die Corona-Maßnahmen als Redner aufgetreten war. Gegen ihn laufe "ein umfängliches Disziplinarverfahren", sagte Dressler.

Verwendete Quellen:

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