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Razzia in Köln: Schlag gegen eine mutmaßliche Bande von Geldwäschern

Bundesweiter Schlag  

Razzia gegen mutmaßliche Geldwäscher-Bande

27.01.2021, 12:04 Uhr | t-online, AFP

Razzia in Köln: Schlag gegen eine mutmaßliche Bande von Geldwäschern. Fahrzeuge des Zoll sperren den Eingangsbereich der Keupstrasse ab: Mehr als 600 Beamte haben in mehreren Bundesländern einen Schlag gegen eine mutmaßliche Bande von Geldwäschern geführt. (Quelle: dpa/Zollfahndungsamt Essen)

Fahrzeuge des Zoll sperren den Eingangsbereich der Keupstrasse ab: Mehr als 600 Beamte haben in mehreren Bundesländern einen Schlag gegen eine mutmaßliche Bande von Geldwäschern geführt. (Quelle: Zollfahndungsamt Essen/dpa)

Razzia gegen mutmaßliche Geldwäscher: In Köln-Mülheim sind hunderte Beamte bei einer Durchsuchung im Einsatz. Es gab mehrere Festnahmen, auch in anderen Städten. 

Zoll und Polizei sind am Mittwochmorgen zu einer bundesweiten Großrazzia gegen mutmaßliche Geldwäscher ausgerückt. Acht Beschuldigte wurden von den Beamten festgenommen. In Köln waren über 100 Einsatzkräfte daran beteiligt, wie die "Bild" berichtet. Sie haben im Stadtteil Mülheim mehrere Gebäude in der Keupstraße durchsucht.

Auch in anderen Städten gab es Razzien: Wie die Staatsanwaltschaft Köln und das Zollfahndungsamt Essen gemeinsam mitteilten, wurden 37 Objekte unter anderem in Berlin, Essen, Frankfurt am Main und Köln durchsucht. Dabei seien 20 Immobilien und andere nicht näher benannte Gegenstände beschlagnahmt worden.

Gruppe soll mit Bargeld bezahlte Edelmetalle in Türkei verkauft haben

Die Staatsanwaltschaft wirft den Tatverdächtigen neben der Bildung einer kriminellen Vereinigung Geldwäsche und schweren Betrug vor. Die Gruppe soll an unterschiedlichen Annahmestellen in Deutschland "inkriminierte Gelder" entgegengenommen haben, um sie zu waschen.

Mit dem Bargeld soll die Gruppe Edelmetalle, hauptsächlich Gold, gekauft haben, das anschließend mit "augenscheinlich legalen Papieren" in die Türkei ausgeführt worden sei. Dort wurden die Edelmetalle den Angaben zufolge weiterverkauft.

Bei den Durchsuchungen waren seit dem frühen Morgen mehr als 600 Beamte des Zolls und der Polizei im Einsatz. Unterstützt wurden sie von dem nordrhein-westfälischen Landeskriminalamt und der Bundespolizei.

Verwendete Quellen:

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