Sie sind hier: Home > Regional > Köln >

Köln: 300 Menschen bei setzen Zeichen gegen Israel-Feindlichkeit

Konflikt im Nahen Osten  

300 Menschen bei Demo gegen Antisemitismus

21.05.2021, 08:23 Uhr | Thomas Bannemeyer, t-online, ags

Köln: 300 Menschen bei setzen Zeichen gegen Israel-Feindlichkeit . "Israel wir sind an deiner Seite": Auf dem Heumarkt fand eine Solidaritätskundgebung statt. (Quelle: Thomas Banneyer)

"Israel wir sind an deiner Seite": Auf dem Heumarkt fand eine Solidaritätskundgebung statt. (Quelle: Thomas Banneyer)

Die Proteste rund um den Nahostkonflikt gehen in Köln weiter. Auf dem Heumarkt demonstrierten mehrere Hundert Menschen gegen Israel-Feindlichkeit und Antisemitismus.

In Köln haben am Donnerstagabend etwa 300 Menschen gegen Antisemitismus und Israel-Feindlichkeit auf dem Heumarkt demonstriert. Sie bekundeten ihre Solidarität mit Israel, dessen Städte seit Tagen von der Terrororganisation Hamas mit Raketen beschossen werden.

Die Teilnehmenden hielten Plakate hoch, auf denen "I stand with Israel" und schwenkten die israelische Flagge, wie auf Bildern zu sehen ist. Zu der Aktion hatten verschiedene Organisationen aufgerufen: Die Deutsch-Israelische Gesellschaft, das Bündnis gegen Antisemitismus Köln und die Kölnische Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit.

Menschengruppe auf dem Heumarkt in Köln: Mehrere Gruppen wollten ein Zeichen gegen Antisemitismus setzen. (Quelle: Thomas Banneyer)Menschengruppe auf dem Heumarkt in Köln: Mehrere Gruppen wollten ein Zeichen gegen Antisemitismus setzen. (Quelle: Thomas Banneyer)

Auf der Kundgebung sprach auch der Vorstand der Kölner Synagogengemeinde, Abraham Lehrer, berichtet die "Kölnische Rundschau". "Uns schlägt in Deutschland Ablehnung und Judenhass entgegen", so Lehrer.

Antisemitische und anti-israelische Ausschreitungen hatte es in der vergangenen Woche in mehreren Städten Deutschlands und Nordrhein-Westfalens gegeben, darunter in Gelsenkirchen, Solingen, Düsseldorf, Münster und Bonn. Der Staatsschutz ermittelt in mehreren Fällen.

Im Nahostkonflikt eskalierte zuletzt die Gewalt. Israel reagierte auf Raketenangriffe der im Gazastreifen herrschenden militanten Palästinenserorganisation Hamas mit massiven Angriffen in dem Küstengebiet.

Seitdem hatte es in deutschen Städten mehrere Pro-Palästina-Demos gegeben, auch in Köln. Dabei schlug vermeintliche Israelkritik teils in antisemitische Parolen um. Zu Ausschreitungen gegen die Polizei wie nach einer Demonstration Berlin kam es dabei nicht. Jedoch berichtet die "Rundschau" von Pöbeleien gegen die Kölner Beamten am Rande des Aufzuges. 

Verwendete Quellen:

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
10-Tages-Vorhersage

Weltbild.detchibo.deOTTODeichmannbonprix.deLIDLBabistadouglas.deamazon.de

shopping-portal

Hinweis:

Der Internet Explorer wird nicht länger von t-online unterstützt!

Um sicherer und schneller zu surfen, wechseln Sie jetzt auf einen aktuellen Browser.

Wir empfehlen unseren kostenlosen t-online-Browser: