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Erzbistum Köln: Papst Franziskus schickt Prüfer aus dem Vatikan

Untersuchung "eventueller Fehler"  

Vatikan schickt Prüfer ins Erzbistum Köln

28.05.2021, 13:19 Uhr | t-online

Erzbistum Köln: Papst Franziskus schickt Prüfer aus dem Vatikan. Erzbischof Rainer Maria Woelki: Im Juni sollen Prüfer des Vatikan ins Erzbistum Köln kommen. (Quelle: dpa/Oliver Berg)

Erzbischof Rainer Maria Woelki: Im Juni sollen Prüfer des Vatikan ins Erzbistum Köln kommen. (Quelle: Oliver Berg/dpa)

Das Kölner Erzbistum kommt nicht aus den Schlagzeilen: Nach immer neuen Vorwürfen hat nun der Vatikan eine Überprüfung des Erzbistums von Kardinal Rainer Maria Woelki angeordnet.

Papst Franziskus hat eine Überprüfung des Erzbistums Köln von Kardinal Rainer Maria Woelki angeordnet. Er entsendet eine sogenannte Apostolische Visitation in das größte deutsche Bistum, das sich seit Monaten in einer schweren Krise befindet. Das teilte am Freitag das Erzbistum Köln mit.

Demnach würden die Gesandten des Heiligen Stuhls sich im Laufe der ersten Junihälfte ein "umfassendes Bild von der komplexen pastoralen Situation im Erzbistum verschaffen". Gleichzeitig werde man eventuelle Fehler von Kardinal Woelki, dem Hamburger Erzbischof Stefan Heße sowie den Weihbischöfen Dominikus Schwaderlapp und Ansgar Puff im Umgang mit Fällen sexuellen Missbrauchs untersuchen.

Im Zuge der Aufarbeitung des Missbrauchsskandals hatte Woelki die Weihbischöfe Schwaderlapp und Puff beurlaubt. Der Hambuger Erzbischof Heße, ehemaliger Personalchef im Kölner Erzbistum, hatte dem Papst seinen Rücktritt angeboten, nachdem ein Gutachten ihn belastet hatte.

Als Gesandte benannte der Papst den Stockholmer Bischof Anders Arborelius sowie den Bischof von Rotterdam, Johannes van den Hende, der gleichzeitig Vorsitzender der Niederländischen Bischofskonferenz ist. Erzbischof Woelki erklärte, dass er die Überprüfung durch die vom Vatikan bestellten Bischöfe begrüße. "Alles, was der konsequenten Aufarbeitung dient, begrüße ich", so der Kardinal.

Verwendete Quellen:
  • Erzbistum Köln: Pressemitteilung vom 28. Mai 2021
  • Mit Material der Nachrichtenagentur dpa

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