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Köln: Demo für Erneuerung der Kirche nahe Woelkis Wohnhaus


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Demo für Erneuerung der Kirche nahe Woelkis Wohnhaus

Von dpa
Aktualisiert am 13.06.2021Lesedauer: 1 Min.
Demonstrantinnen und Demonstranten mit Schildern: Mehrere hundert Teilnehmer demonstrieren vor dem Wohnhaus von Kardinal Woelki für die umfassende Aufklärung der Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche und für mehr Gleichberechtigung von Frauen in der Kirche.
DeDemonstrantinnen und Demonstranten mit Schildern: Mehrere hundert Teilnehmer demonstrieren vor dem Wohnhaus von Kardinal Woelki für die umfassende Aufklärung der Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche und für mehr Gleichberechtigung von Frauen in der Kirche. (Quelle: Roberto Pfeil/dpa-bilder)
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Die Kritik an Erzbischof Woelki reißt nicht ab: Über 200 Menschen sind demonstrierend von Dormagen nach Köln zu seinem Wohnhaus gewandert. Die Teilnehmenden forderten eine Modernisierung der Kirche.

Mehr als 200 Menschen haben am Samstag in Köln unweit des Wohnhauses von Kardinal Rainer Maria Woelki für eine Erneuerung der katholischen Kirche demonstriert. Unterstützer der Kundgebung waren Vertreter verschiedener Kirchengemeinden des Erzbistums, die Reformbewegung Maria 2.0 und die Katholische Frauengemeinschaft (kfd).

Die Teilnehmer forderten unter anderem eine umfassende Aufarbeitung des Themas sexueller Missbrauch, die Gleichberechtigung von Frauen und eine offene Haltung gegenüber homosexuellen Partnerschaften. Die Polizei schätzte die Teilnehmerzahl auf rund 200. Die Organisatoren sprachen von über 300.

Päpstliche Visitatoren in Köln

Initiator der Kundgebung war Pfarrer Klaus Koltermann aus Dormagen, der Woelki vor einigen Monaten als einer der ersten Priester öffentlich kritisiert hatte. Er wanderte am Samstag aus Dormagen mit rund 50 Gemeindemitgliedern zum mehr als 30 Kilometer entfernten Kundgebungsort in Köln.

In der Nähe des Kundgebungsplatzes befindet sich auch das Maternushaus, in dem zurzeit die beiden Apostolischen Visitatoren wohnen, die Papst Franziskus ins krisengeschüttelte Erzbistum entsandt hat. Sie führen dort seit Montag Gespräche, unter anderem mit Missbrauchsopfern und Kritikern des Kardinals. Anschließend sollen sie einen vertraulichen Bericht für den Papst erstellen.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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