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P├Ąpstliche Gesandte schlie├čen Untersuchung ab

Von dpa
Aktualisiert am 15.06.2021Lesedauer: 2 Min.
Anders Arborelius (links) und Hans Van den Hende (Archivbild): Die Apostolischen Visitatoren beenden ihren Besuch in K├Âln.
Anders Arborelius (links) und Hans Van den Hende (Archivbild): Die Apostolischen Visitatoren beenden ihren Besuch in K├Âln. (Quelle: Marius Becker/dpa-bilder)
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Der Vatikan hat Bevollm├Ąchtigte nach K├Âln geschickt, um die Arbeit des Erzbischofs Rainer Maria Woelki zu untersuchen. Nun reisen sie wieder ab ÔÇô ihr Bericht k├Ânnte ├╝ber Woelkis Zukunft entscheiden.

Die Apostolischen Visitatoren Anders Arborelius und Hans Van den Hende haben ihre Untersuchungen im Erzbistum K├Âln beendet. Eine Woche lang befragten die beiden Gesandten des Papstes Vertreter des gr├Â├čten deutschen Bistums zu der seit Monaten schwelenden Vertrauenskrise um Kardinal Rainer Maria Woelki.

Die Vatikan-Gesandten seien am Dienstag wieder abgereist, teilte eine Sprecherin von van den Hende der Deutschen Presse-Agentur mit. "Die durch die Visitation erhaltenen Erkenntnisse werden die Visitatoren Papst Franziskus zur Verf├╝gung stellen."

Im Auftrag des Papstes

Die beiden Bevollm├Ąchtigten hatten von Franziskus den Auftrag erhalten, "eventuelle Fehler Seiner Eminenz Kardinal Woelkis" zu untersuchen, wie die Apostolische Nuntiatur in Berlin mitgeteilt hatte. Das gr├Â├čte deutsche Bistum befindet sich seit vielen Monaten in einer Krise. Kardinal Rainer Maria Woelki lehnt einen R├╝cktritt jedoch ab.

Die Gespr├Ąche der Visitatoren hatten am Dienstag vergangener Woche begonnen. An diesem Tag befragten der Stockholmer Kardinal und der Rotterdamer Bischof Opfer sexuellen Missbrauchs. "Es folgten viele weitere Treffen mit Laien, Vertretern und Vertreterinnen verschiedener Gremien sowie Priestern und Bisch├Âfen", so die Sprecherin.

Auch mit Kardinal Woelki h├Ątten die Visitatoren gesprochen. "Am Ende der Visitation danken die Visitatoren allen, die bereit waren, zu einem Gespr├Ąch zu kommen."

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Aus Kirchenkreisen war zu erfahren, dass sich viele der Befragten gegen├╝ber den Visitatoren kritisch ├╝ber Woelki ge├Ąu├čert haben. Dabei gehe es keineswegs nur um Opfer sexuellen Missbrauchs oder bekannte Kritiker des Kardinals, sondern teilweise auch um Kirchenleute, die ├Ąhnlich konservative Ansichten vertreten wie er.

"Wo geht's denn hier zur Inquisition?"

Ein weiterer Gespr├Ąchspartner war der Solinger Oberb├╝rgermeister Tim Kurzbach (SPD), der als Vorsitzender des Di├Âzesanrates die praktizierenden Katholiken des Erzbistums vertritt. "Es war ein gutes Gespr├Ąch", sagte Kurzbach am Dienstag der dpa. "Ich hatte den Eindruck, dass sie gut zugeh├Ârt haben." Das hatten auch schon mehrere Missbrauchsopfer betont. Patrick Bauer, ehemals Mitglied im Betroffenenbeirat, erz├Ąhlte: "Ich habe am Anfang aus Jux gefragt "Wo geht's denn hier zur Inquisition?" Aber genau das war es nicht." Arborelius und van den Hende h├Ątten sich als sehr empathische Zuh├Ârer erwiesen.

Bericht f├╝r den Papst bleibt geheim

Die beiden Visitatoren w├╝rden nun zeitnah den Bericht f├╝r den Papst erstellen, erl├Ąuterte der M├╝nsteraner Kirchenrechtler Thomas Sch├╝ller. Dieser Bericht werde auf ihre beiden Pr├╝fauftr├Ąge eingehen: Das sei zum einen der Umgang des Erzbistums mit F├Ąllen von sexuellem Missbrauch und den Betroffenen, zum anderen die schwierige pastorale Lage im Erzbistum. Es gibt seit Monaten eine Welle von Kirchenaustritten und R├╝cktrittsforderungen an Kardinal Woelki.

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Abgefasst werde der Bericht auf Italienisch, sagte Sch├╝ller. "Der Bericht geht nur an Papst Franziskus und den Pr├Ąfekten der Bischofskongregation Kardinal Quellet. Er ist geheim und wird nach aller Erfahrung nicht ver├Âffentlicht, es sei denn, der Papst ordnet dies an." Wie der Papst am Ende ├╝ber Woelki entscheide, sei offen.

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Von Carlotta Cornelius
Deutsche Presse-AgenturPapst FranziskusVatikan

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