Menü Icont-online - Nachrichten für Deutschland
HomeRegionalKöln

Emotionale Szenen in Erftstadt-Blessem: Bewohner kehren ins Sperrgebiet zurück


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für einen TextNeues Karnevals-Lied sorgt für AufregungSymbolbild für einen TextSchwuler Vorsitzender abgewähltSymbolbild für einen TextPhantasialand streicht begehrtes AngebotSymbolbild für einen TextDiese Karnevalskostüme sind verbotenSymbolbild für einen TextNiemand will dieses Schnitzel verbietenSymbolbild für einen TextUmstrittenes Lied: Künstler reagierenSymbolbild für einen Text"Ohne Strip-Show sind die Männer enttäuscht"Symbolbild für einen Text16-Jährige aus Bonn nicht länger vermisstSymbolbild für einen TextPaar hat Sex im Parkhaus – hoher SchadenSymbolbild für einen TextKarneval: Anwalt will neuen Gerichtstermin

Flutopfer dürfen nach Hause – Andrang vor Absperrung

Von t-online, dpa, ags

Aktualisiert am 22.07.2021Lesedauer: 2 Min.
Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma kontrollieren an Straßensperre zum Ortsteil Blessem den Zugang: Erste Anwohner können in ihre Häuser zurück.
Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma kontrollieren an Straßensperre zum Ortsteil Blessem den Zugang: Erste Anwohner können in ihre Häuser zurück. (Quelle: Marius Becker/dpa-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Im vom Hochwasser betroffenem Erftstadt-Blessem dürfen Anwohner nach einer Woche nun wieder in ihre Häuser zurück. Für viele ist es eine Rückkehr ins Ungewisse – und dennoch eine Erleichterung.

Im Katastrophengebiet Erftstadt-Blessem dürfen einige Anwohner in ihr Zuhause zurückkehren. Das Gebiet war nach der Flut eine Sperrzone. Seit 8 Uhr morgens dürfen die Menschen Blessem wieder betreten. Wie der WDR berichtet, könnten etwa 1.500 Menschen am Donnerstag in ihre Wohnungen und Häuser zurückkehren. Fernsehbilder zeigen, wie Menschen mit Koffern zu Fuß oder mit dem Auto vor der Absperrung warteten, um wieder nach Blessem gelassen zu werden.


Tote, Schäden, Chaos: Die Flutkatastrophe in Bildern

Trümmer in Bad Neuenahr im Kreis Ahrweiler: In der Kreisstadt starben 69 Menschen, der Wiederaufbau dauert bis heute an.
Freiwillige helfen bei den Aufräumarbeiten in Mayschoss in der Verbandsgemeinde Altenahr: Tagelang war der Ort ganz von Hilfe abgeschnitten, bis die Bundeswehr ihn mit Hubschraubern erreichte.
+18

Voraussetzung für die Rückkehr sei, dass die Standsicherheit der Gebäude gewährleistet ist, teilte Landrat Frank Rock mit. Das wird noch durch Geologen geprüft.

Ist dies geschehen, müsse "den Blessemer Bürgern auch die Möglichkeit eröffnet werden, ihre Häuser und Wohnungen wieder dauerhaft zu betreten, insbesondere um Aufräumarbeiten zu leisten", sagte Rock. Dies könne noch am Donnerstag geschehen.

Zunächst hatte es vom Krisenstab geheißen, Anwohner dürften nur zurück, um aus ihren Wohnungen und Häusern persönliche Gegenstände rauszuholen.

Empfohlener externer Inhalt
Facebook
Facebook

Wir benötigen Ihre Einwilligung, um den von unserer Redaktion eingebundenen Facebook-Inhalt anzuzeigen. Sie können diesen (und damit auch alle weiteren Facebook-Inhalte auf t-online.de) mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder deaktivieren.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Der Einlass in das Gebiet nach der Flut in der vergangenen Woche werde zunächst nur Blessemer Bürgern erlaubt. Für sie wurde ein Shuttleservice eingerichtet. Teams von Feuerwehr, Polizei und Psychologen begleiten sie. Später sollen auch Helfer und Handwerker folgen, heißt es im WDR.

Menschen in Blessem: Zwischen Glück und Sorgen

Kurz vor dem Einlass spielten sich emotionale Szenen vor dem Absperrband ab, wie der "Kölner Stadt-Anzeiger" berichtet. Menschen sprachen von einem unguten Gefühl vor dem Betreten des Krisengebietes – immerhin haben viele ihre Häuser mehrere Tage nicht gesehen.

Blick auf die abgesperrte Zufahrt: Anwohner sollten zunächst nur zurück, um persönliche Gegenstände zu holen.
Blick auf die abgesperrte Zufahrt: Anwohner sollten zunächst nur zurück, um persönliche Gegenstände zu holen. (Quelle: Marius Becker/dpa-bilder)

Ein Betroffener sagte dem "Kölner Stadt-Anzeiger", er habe bislang in einem Wohnmobil gewohnt. Eine Frau erzählte, sie hätte Angst vor dem, was sie in ihrem Haus erwartet.

"Man kann es gar nicht fassen, wir sind alle in einem Ausnahmezustand. Ich habe Angst, wie mein Haus aussieht", sagte eine andere Betroffene dem WDR. Sie wartete, mit dem Auto durchgelassen zu werden. "Aber wir schaffen das, wir sind überglücklich", sagte sie.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
  • Facebook/WDR Lokalzeit aus Köln
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingAnzeigen

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Phantasialand streicht beliebtes Angebot
Von Julian Seiferth
Von Laura Schameitat
ErftstadtPolizei

t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagramYouTubeSpotify

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website