Sie sind hier: Home > Regional > Köln >

Köln: Woelkis Ex-Justiziarin klagt wegen Kündigung und verlangt 50.000 Euro Schmerzensgeld

50.000 Schmerzensgeld  

Woelkis Ex-Justiziarin klagt wegen Kündigung

26.08.2021, 15:19 Uhr | t-online

Köln: Woelkis Ex-Justiziarin klagt wegen Kündigung und verlangt 50.000 Euro Schmerzensgeld. Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki (Archivbild): Das Bistum des Kölner Kardinals wird von seiner ehemaligen Chefin der Rechtsabteilung verklagt. (Quelle: imago images/Future Image)

Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki (Archivbild): Das Bistum des Kölner Kardinals wird von seiner ehemaligen Chefin der Rechtsabteilung verklagt. (Quelle: Future Image/imago images)

Eine ehemalige Mitarbeiterin von Kölns Kardinal Woelki hat Klage gegen ihre Kündigung eingereicht. Sie sei gemobbt worden und verlangt nun eine hohe Summe an Schmerzensgeld.

Neuer Ärger für Kardinal Woelki: Vor dem Arbeitsgericht Köln klagt die ehemalige Justiziarin des Erzbistums gegen ihre Kündigung und verlangt zusätzlich mindestens 50.000 Euro Schmerzensgeld. Das bestätigte am Donnerstag ein Gerichtssprecher. Die "Bild"-Zeitung hatte zuvor berichtet.

Demnach wirft die Justiziarin dem Erzbistum Mobbing vor. Für nächste Woche Freitag (3. September) hat das Gericht einen Gütetermin angesetzt. Dabei soll ergründet werden, ob eine einvernehmliche Einigung zwischen den Parteien erreicht werden kann.

Schon lange zerrüttetes Verhältnis

Nach Informationen des "Kölner Stadt-Anzeiger" soll das Verhältnis der Bistumsleitung unter Kardinal Rainer Maria Woelki zu der Justiziarin schon seit geraumer Zeit zerrüttet gewesen sein. Im vergangenen Jahr sei sie über einen längeren Zeitraum krankgeschrieben gewesen. Später habe es dann geheißen, das Erzbistum habe sich von ihr getrennt.

Besondere Brisanz erhalte der Rechtsstreit dadurch, dass die seit Oktober 2007 für das Erzbistum tätige Justiziarin von Amts wegen mit zahlreichen Missbrauchsfällen befasst gewesen sei und damit auch über Insider-Wissen zum Agieren der Bistumsleitung verfüge.

Das Erzbistum Köln teilte zu dem Fall mit, dass man zu laufenden Verfahren keine Stellung nehme.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
10-Tages-Vorhersage

Madeleinetchibo.deOTTOWeltbildbonprix.deLIDLBabistadouglas.deMadeleine

shopping-portal

Hinweis:

Der Internet Explorer wird nicht länger von t-online unterstützt!

Um sicherer und schneller zu surfen, wechseln Sie jetzt auf einen aktuellen Browser.

Wir empfehlen unseren kostenlosen t-online-Browser: