• Home
  • Regional
  • K├Âln
  • Stadt K├Âln will Security an Karneval privatisieren


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild f├╝r einen TextRussland zahlt f├Ąllige Zinsschulden nichtSymbolbild f├╝r einen TextG7-Foto ohne Scholz: S├Âder ├Ąu├čert sichSymbolbild f├╝r einen TextFC Bayern gibt Man├ęs Nummer bekanntSymbolbild f├╝r einen TextTV-Star wird zweimal wiederbelebtSymbolbild f├╝r ein VideoG7: Warum schon wieder in Bayern?Symbolbild f├╝r einen TextT├╝rkei: 200 Festnahmen bei "Pride Parade"Symbolbild f├╝r einen Text50-Mio-Transfer in England vor AbschlussSymbolbild f├╝r einen TextTrib├╝ne bei Stierkampf st├╝rzt ein ÔÇô ToteSymbolbild f├╝r einen Text"Arrogante Vollidioten": BVB-Boss sauerSymbolbild f├╝r einen TextGer├╝chte um Neymar werden konkreterSymbolbild f├╝r einen TextGercke ├╝berrascht mit Mama-Tochter-FotoSymbolbild f├╝r einen Watson TeaserRTL-Moderatorin verk├╝ndet neuen JobSymbolbild f├╝r einen TextJetzt testen: Was f├╝r ein Herrscher sind Sie?

Stadt K├Âln will Security an Karneval privatisieren

Von Carlotta Cornelius

20.04.2022Lesedauer: 3 Min.
Dichtes Gedr├Ąnge auf der Z├╝lpicher Stra├če: Die hiesigen Szenen beim Karnevalsauftakt 2021 sorgten bundesweit f├╝r Kritik.
Dichtes Gedr├Ąnge auf der Z├╝lpicher Stra├če: Die hiesigen Szenen beim Karnevalsauftakt 2021 sorgten bundesweit f├╝r Kritik. (Quelle: Sommerfeld/t-online)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Laut einer aktuellen Beschlussvorlage will die Stadt K├Âln die Sicherheit an Karneval k├╝nftig st├Ąrker in private H├Ąnde legen. Das 6,3 Millionen Euro teure Vorhaben sorgt nicht nur aufseiten der Opposition f├╝r Kritik.

"Da sieht man mal, was aggressives Feiern die Allgemeinheit kostet", sagt Ulrich Breite, Mitglied der FDP-Ratsfraktion. Pr├Ązise gesagt 6.277.271 Millionen Euro netto will die Stadt K├Âln in den kommenden Jahren in die Sicherheit an den Karnevalsfesttagen investieren.


11.11. in K├Âln: So lief der Karnevalsauftakt mit 2G-Regel

Jecken feiern den Auftakt der Karnevalssession auf dem Heumarkt: 15.000 Jecken wurden erwartet.
Jecken stehen Schlange vor dem K├Âlner Heumarkt: Der Einlass war nur Geimpften und Genesenen vorbehalten.
+9

Infolgedessen sollen private Firmen st├Ąrker als bislang in das Sicherheitskonzept mit eingebunden werden. Damit will die Stadt nicht nur den zus├Ątzlichen Auflagen durch die Corona-Pandemie begegnen, sondern auch g├Ąngige Verbote wie die Mitnahme von Glasflaschen in bestimmten Bereichen sowie Sperrungen besser durchsetzen.

Bei einem Beschluss k├Ânne die Vergabe im Zuge der europaweiten Ausschreibung dreimalig bis ins Jahr 2026 verl├Ąngert werden, hei├čt es in der Beschlussvorlage.

K├Âlner Karneval vor allem in Corona-Zeiten "eine Mammutaufgabe"

Breite spricht von "einer Mammutaufgabe", die die Stadt jedes Jahr zu bew├Ąltigen habe. Mit der Kontrolle von Impfausweisen und Zulassungsbeschr├Ąnkungen hatten die Aufgaben f├╝r Polizei und Ordnungsamt in der Corona-Pandemie noch einmal zugenommen.

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
Russland mit Schuldenbegleichung in Verzug ÔÇô erstmals seit 100 Jahren
Pr├╝fender Blick (Symbolbild): Russlands Pr├Ąsident Putin schiebt die Gr├╝nde f├╝r eine m├Âgliche Zahlungsunf├Ąhigkeit seines Landes in die Verantwortung des Westens.


Vor allem zu den Szenen aus dem Z├╝lpicher Viertel hatte es nach dem 11.11.2021 und dem diesj├Ąhrigen Stra├čenkarneval Kritik gegeben. Dort hatten trotz hoher Inzidenzen Zehntausende den Karnevalsauftakt begangen.

Mit der Beschlussvorlage, die dem Stadtrat am 5. Mai zur Abstimmung vorliegen soll, hofft die FDP-Ratsfraktion auf Besserung. "Wir hoffen, dass wir beim n├Ąchsten Karneval andere Bilder sehen", so Breite.

Opposition kritisiert Kapitulation der Stadt

Christian Joisten, Vorsitzender der oppositionellen SPD-Ratsfraktion, spricht sich klar gegen die Beschlussvorlage der Stadt aus. "Mit diesem Beschluss w├╝rde die Sicherheit in einigen Veedeln unserer Stadt an den Karnevalstagen vollst├Ąndig privatisiert", ├Ąu├čert er sich in einer Mitteilung.

"Die Stadt muss aber selbst in der Lage sein, Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit zu garantieren und die B├╝rgerinnen und B├╝rger zu sch├╝tzen ÔÇô nicht nur an Karneval."

Eine Flagge mit dem K├Âlner Stadtwappen weht am Alten Rathaus: Am 5. Mai soll die Beschlussvorlage dem Stadtrat zur Abstimmung vorgelegt werden.
Eine Flagge mit dem K├Âlner Stadtwappen weht am Alten Rathaus: Am 5. Mai soll die Beschlussvorlage dem Stadtrat zur Abstimmung vorgelegt werden. (Quelle: Future Image/imago-images-bilder)

Karnevals-Sicherheit bereits seit 2018 in Teilen privatisiert

Auch vonseiten der Gr├╝nen gibt es verhaltene Kritik. "Grunds├Ątzlich spricht nichts gegen eine Unterst├╝tzung durch externe Dienstleister an den intensiven Karnevalstagen", sagt Manfred Richter, Ordnungspolitischer Sprecher der Gr├╝nen-Ratsfraktion.

Allerdings: "Die Hauptverantwortung f├╝r die Sicherheit an Karneval muss weiterhin klar beim Ordnungsdezernat liegen. Kommunale Sicherheit kann nicht privatisiert werden."

Externe Dienstleister in das Risikomanagement mit einzubeziehen, sei dagegen schon jetzt "g├Ąngige Praxis", so Richter. Tats├Ąchlich hatte die Stadt zuletzt 2018 umfassende Ma├čnahmen auf den Weg gebracht, nachdem es beim Karnevalsauftakt 2017 zu massiver ├ťberf├╝llung und 50 Festnahmen gekommen war.

Private Firmen sollen Glasverbot und Impfausweise kontrollieren

Tats├Ąchlich handele es sich bei der aktuellen Beschlussvorlage lediglich um eine Erweiterung der Ausschreibung von 2018, best├Ątigt Simone Winkelhog, Sprecherin der Stadt K├Âln t-online.

"Es gibt aufgrund der Erfahrungen der letzten vier Jahre nat├╝rlich Anpassungen. So wurden beispielsweise Leistungen in der Vorlage genauer beschrieben als noch 2018 beziehungsweise kamen hinzu", so Winkelhog.

Dazu z├Ąhlten etwa die Umsetzung des Glasverbots oder die Kontrolle der Impfausweise im Zuge der Corona-Pandemie. Auch die Mengen von Material und Personalstunden seien an die j├╝ngsten Erfahrungen angepasst worden.

SPD fordert Einstellung zus├Ątzlicher Ordnungskr├Ąfte

Die SPD kontert die Beschlussvorlage der Stadt mit einem Alternativvorschlag: "Statt jetzt der Privatwirtschaft sechs Millionen Euro f├╝r ein paar Karnevalstage hinterherzuschmei├čen, sollte die Stadt lieber selbst mehr Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter f├╝r das Ordnungsamt einstellen", fordert Joisten. "Diese k├Ânnen dann auch das ganze Jahr ├╝ber helfen, unsere Stadt sicherer und sauberer zu machen."

Die Fraktion der Gr├╝nen k├╝ndigte an, im Rahmen des Ausschusses "Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales" am 28. April einige Fragen zur Vorlage an die Verwaltung zu richten.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Von Greta Spieker
Von Carlotta Cornelius
FDPKarnevalPolizeiSPD

t-online - Nachrichten f├╝r Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Str├Âer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverl├Ąngerung FestnetzVertragsverl├Ąngerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website