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Ahrtal kaum betroffen – neue Gewitter mit Tornadogefahr kommen am Mittag

Von Michael Hartke

Aktualisiert am 20.05.2022Lesedauer: 3 Min.
Umgestürzte Bäume nach Unwettern (Symbolbild): Heftige Sturmböen haben im Westen Bäume entwurzelt.
Umgestürzte Bäume nach Unwettern (Symbolbild): Heftige Sturmböen haben im Westen Bäume entwurzelt. (Quelle: dpa-Bildfunk/dpa-bilder)
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Die Unwetter am Donnerstagnachmittag haben das Ahrtal größtenteils verschont. Es gab nur lokale Unwetter. Ab Freitagmittag zieht eine neue Gewitterfront von Südwesten heran. Ein Meteorologe warnt: "Dann ist hier der Bär los."

Am Donnerstagnachmittag lag Spannung in der Luft – auch im Ahrtal erwartete der Deutsche Wetterdienst schwere Gewitter mit Hagel, Starkregen und Sturm. Die Menschen hier fühlten sich an den Sommer 2021 erinnert. Doch so schlimm wie befürchtet, kam es nicht.

Die meisten Unwetter zogen nördlich vom Ahrtal vom Bereich Aachen über Deutschland und trafen vor allem Nordrhein-Westfalen. Auch die Zahl der Einsätze in Rheinland-Pfalz hielt sich in Grenzen. Das Polizeipräsidium Mainz meldete eine Handvoll Einsätze, darunter ein umgestürztes Baugerüst und ein durch herabfallende Äste beschädigter Pkw.

Erinnerungen an die Flut wurden wach

Nichtsdestotrotz waren die Menschen im Ahrtal besorgt und haben Vorkehrungen getroffen, um im Notfall in Sicherheit zu sein. So fiel Donnerstag im Kreis Ahrweiler die Schule aus.

Der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) hat im Auftrag der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler Anlaufstellen an mehreren Orten eingerichtet. Diese sind auch am Freitag zwischen 14 und 21 Uhr erreichbar.

Für den Freitag erwartet Meteorologe Thomas Gerwin nämlich ein heftigeres Szenario als am Donnerstag. Der Regen werde dann großflächiger von Südwest nach Nordost über den Westen ziehen – am Nachmittag und Abend steige dann das Gewitter- und Unwetterpotential in der Region wieder erheblich.

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Orkanböen und Tornados könnten Bäume entwurzeln

Sogenannte Superzellen mit tischtennisballgroßen Hagelkörnern, Blitzschlag und sogar Tornados könnten drohen. Hier besteht Lebensgefahr.

80 Liter Regen auf den Quadratmeter könnten in kurzer Zeit fallen. Auch der erwartete Wind könnte noch stärker ausfallen als Donnerstag. Als Folge könnten in Waldstücken Bäume umkippen, allerdings nicht in einem Ausmaß wie bei den Stürmen der vergangenen Jahre.

Neue Unwetterfront bereitet Ahrtal-Bewohnern Sorgen

Betroffen vom Unwetter ist ein gedachter Streifen von Nordrhein-Westfalen und dem nördlichen Rheinland-Pfalz. Das Ahrtal muss also weiter bangen.

Wo genau die Gewitter entstehen, ist aber auch am Freitag ungewiss: "Bei Gewittern, wie wir sie Freitag im Westen erwarten, kann man nie sagen, wo sie aufploppen", sagt Meteorologe Gerwin. Ob es Köln treffe oder das südlich gelegene Ahrtal, sei nicht klar zusagen.

Im Westen könne es jeden treffen – oder auch nicht: "Bei dem einen steht das Unwetter vor der Tür, der andere steht im Garten und hat gerade bei 30 Grad und Sonnenschein seine Grillwust gedreht“, erklärte der Meteorologe t-online am Donnerstag. Punktuell könne es heftig werden.

Flutkatastrophe im Ahrtal (Archivfoto): Heftige Regenfälle und Dauerregen haben im vergangenen Jahr für Überschwemmungen gesorgt.
Flutkatastrophe im Ahrtal (Archivfoto): Heftige Regenfälle und Dauerregen haben im vergangenen Jahr für Überschwemmungen gesorgt. (Quelle: C. Hardt/Future Image/imago-images-bilder)

Experte gibt Entwarnung: Geringere Regenmengen als 2021

Für das Ahrtal erwartet der Experte durch die Regenmengen kleinere Überschwemmungen in Senken: Bäche könnten über die Ufer treten, es können vereinzelt Keller volllaufen. "Ein Ausmaß wie letztes Jahr werden die Unwetter am Freitag nicht haben", meint Gerwin.

Die Regenmengen würden geringer ausfallen, auch wenn manchem Ahrtal-Bewohner der angekündigte Starkregen im ersten Moment so bedrohlich wie im letzten Jahr vorkommen dürfte.

Gewitterwolken (Symbolbild): Die Unwetter sollen am Freitag quer über Deutschland hinwegziehen.
Gewitterwolken (Symbolbild): Die Unwetter sollen am Freitag quer über Deutschland hinwegziehen. (Quelle: Alex Forstreuter/dpa-bilder)

Wieso dürften die Auswirkungen der Unwetter nicht so dramatisch sein? "Der Unterschied zur Wetterlage im letzten Sommer ist, dass wir keinen Dauerregen erwarten", erklärt der Meteorologe. "Die erwarteten Unwetter dauern ein bis zwei Stunden und sind dann auch wieder vorbei."

Des Weiteren seien sie sehr lokal begrenzt. Letztes Jahr seien die Regenfälle über einer großen Fläche und über lange Zeit niedergegangen. Damals sei deutlich mehr Regen runtergekommen. Das ganze Wasser habe sich dann in den Tälern an der Ahr und in der Eifel gesammelt.

Wegen Sturm: Gegenstände sichern – nicht ins Freie gehen

Der Meteorologe rät daher allen dazu, Gegenstände, die wegfliegen können zu sichern und das Wetter aufmerksam zu beobachten: "Ein Gewitter kann sehr plötzlich auftauchen und dann ist hier der Bär los", weiß er. So eine Lage sei unberechenbar.

"Wenn man eine schwarze Wand auf sich zukommen sieht, heißt es: Rein gehen, abwarten und Kaffee trinken." Auch die Meteorologen vom Deutschen Wetterdienst werden minütlich schauen, wie sich das Wetter entwickelt.

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