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49-Euro-Ticket in Nürnberg: VAG bietet analoge Hilfe beim Vorverkauf


Beratung in den Stadtteilzentren
Hier gibt's analoge Hilfe für das digitale 49-Euro-Ticket

Von t-online, krei

03.04.2023Lesedauer: 3 Min.
Der Oberbürgermeister (zweiter von rechts) und VAG-Vorstandssprecher Tim Dahlmann-Resing (dritter von rechts) zusammen mit den ersten Deutschlandticket-Kunden und dem VAG Service-Team.Vergrößern des BildesDer Oberbürgermeister (zweiter von rechts) und VAG-Vorstandssprecher Tim Dahlmann-Resing (dritter von rechts) zusammen mit den ersten Deutschlandticket-Kunden und dem VAG Service-Team. (Quelle: VAG/Claus Felix)
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Seit Montag gilt's: Das Deutschlandticket kann erworben werden. Weil das für manchen aber nicht so einfach ist, geht Nürnberg einen besonderen Weg.

Ab 1. Mai können Fahrgäste im öffentlichen Nahverkehr bundesweit einheitlich für 49 Euro im Monat fahren. Heute startete der Vorverkauf für das Deutschlandticket – auch in Nürnberg. Um allen den Zugang zu ermöglichen, bietet Nürnberg persönliche Beratungen in den Stadtteilzentren an.

Der Vorverkauf des 49-Euro-Tickets ist in Bayern am Montag mit regionalen Unterschieden gestartet. Denn nicht alle Verkehrsunternehmen und -verbünde in Bayern bieten das ab 1. Mai im öffentlichen Nahverkehr geltende Ticket in allen drei möglichen Verkaufsformen an – digital auf dem Handy, physisch als Chipkarte und bis Jahresende vorübergehend auch als Papierkarte.

Im Raum Nürnberg wird das Deutschlandticket als Handyticket oder in Form einer Chipkarte angeboten. Wer Hilfe bei der Bestellung braucht, der kann in Nürnberg darüber hinaus auf ein spezielles Angebot zurückgreifen. Die Verkehrs-Aktiengesellschaft (VAG) bietet zusammen mit der Stadt Beratung in verschiedenen Stadtteilzentren an. Es richtet sich an Menschen ohne digitalen Zugang und auch sonst an all diejenigen, die Unterstützung beim Bestellprozess brauchen.

Deutschlandticket-Beratung in Nürnberg: Hier finden Sie Hilfe

Ihre Erfahrung mit dem 9-Euro-Ticket habe gezeigt, dass manche Bürgerinnen und Bürger vermehrt Bedarf an Beratung haben, so VAG-Vorstandssprecher Tim Dahlmann-Resing. Deshalb hätten sie beschlossen, in die Stadtteile zu gehen, um den Zugang zu dem Angebot allen zu ermöglichen. Oberbürgermeister Marcus König ergänzt: "Wir sind auch hier 'digilog' unterwegs – digital und analog." Grundsätzlich gebe es das Deutschlandticket digital. Wer aber Unterstützung brauche, dem werde auf analogem Weg geholfen. Zum Verkaufsstart begrüßte er am Montag die ersten Interessenten, die die Beratung im Nachbarschaftshaus in Gostenhof in Anspruch nahmen.

Dann ist die VAG vor Ort in den Stadtteilzentren:

  • Mehrgenerationenhaus Schweinau: Donnerstag, 6. April 2023, 15 bis 18 Uhr;
  • Stadtteiltreff Nordost: Dienstag, 11. April 2023, 9 bis 13 Uhr; Donnerstag, 20. April 2023, 14 bis 18 Uhr;
  • Südstadtforum: Dienstag, 11. April 2023, 14 bis 18 Uhr; Mittwoch, 12. April 2023, 9 bis 13 Uhr;
  • Sigena St. Johannis (wbg): Donnerstag, 13. April 2023, 13 bis 17 Uhr; Dienstag, 25. April 2023, 13 bis 17 Uhr;
  • Kulturladen Loni-Übler-Haus: Freitag, 14. April 2023, 15 bis 19 Uhr; Freitag, 28. April 2023, 15 bis 19 Uhr;
  • Gemeinschaftshaus Langwasser: Montag, 17. April 2023, 9 bis 13 Uhr; Donnerstag, 27. April 2023, 14 bis 18 Uhr;
  • Nachbarschaftshaus Gostenhof: Dienstag, 18. April, 14 bis 18 Uhr;
  • Stadtteilladen Diana: Mittwoch, 19. April 2023, 9.00 bis 13.00 Uhr; Mittwoch, 26. April 2023, 11 bis 15 Uhr;
  • Südpunkt: Freitag, 21. April 2023, 14.30 bis 18.30 Uhr; Dienstag, 2. Mai 2023, 9.30 bis 13.30 Uhr;
  • Kulturladen Röthenbach: Mittwoch, 3. Mai 2023, 14 bis 18 Uhr; Donnerstag, 4. Mai 2023, 11 bis 14 Uhr;

Zwischen Bund und Ländern hatte es vor der Einigung im Januar Gezerre um die Verkaufsform gegeben. Das Bundesverkehrsministerium favorisierte das digitale Handy-Ticket. Mehrere Länder inklusive Bayern forderten jedoch, dass das 49-Euro-Ticket auch als physisch vorhandene Fahrkarte angeboten werden sollte.

Das soll gewährleisten, dass auch Fahrgäste ohne Mobiltelefon die Tickets nutzen können – etwa Grundschüler oder Senioren. Der Kompromiss sah dann so aus, dass abgesehen vom Handy-Ticket auch die Einführung von Chipkarten vereinbart wurde. Übergangsweise bis Jahresende sollen die Verkehrsunternehmen zudem auch Papierfahrkarten verkaufen dürfen.

Verwendete Quellen
  • vag.de: Mitteilung vom 3.4.23
  • Mit Material der Nachrichtenagentur dpa
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