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Wegen Corona: Nürnberg sagt Christkindlesmarkt ab

"Wäre falsches Signal"  

Nürnberg sagt weltberühmten Christkindlesmarkt ab

26.10.2020, 16:35 Uhr | dpa

Wegen Corona: Nürnberg sagt Christkindlesmarkt ab. Fällt dieses Jahr aus: Der Nürnberger Christkindlesmarkt. (Quelle: dpa/Daniel Karmann/Archivbild)

Fällt dieses Jahr aus: Der Nürnberger Christkindlesmarkt. Foto: Daniel Karmann/dpa. (Quelle: Daniel Karmann/Archivbild/dpa)

Einer der ältesten Weihnachtsmärkte Deutschlands fällt in diesem Jahr aus. Die Stadt Nürnberg hat sich aufgrund der stark steigenden Corona-Fälle für den Schritt entschieden.

Der weltberühmte Christkindlesmarkt in Nürnberg fällt in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie aus. Das teilte die Stadt Nürnberg mit Blick auf die steigenden Corona-Fallzahlen am Montag mit. "Uns fällt diese Entscheidung sehr schwer. Der Christkindlesmarkt mit seiner großen Tradition gehört zu Nürnberg", sagte Oberbürgermeister Marcus König.

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen bewegt sich auch in Nürnberg in Richtung des Schwellenwerts von 100 und mehr Infektionen innerhalb von sieben Tagen. Zurzeit liegt dieser nach Angaben des bayerischen Gesundheitsministeriums bei 76,01. "Es ist davon auszugehen, dass die Schwelle noch in nächster Zeit über 100 steigt und die Corona-Ampel des Ministeriums auf dunkelrot umspringt", sagte der CSU-Politiker.

Noch Hoffnungen für das Christkind?

Ursprünglich hatte die Stadt geplant, den traditionellen Christkindlesmarkt dezentraler und mit einem strengen Hygiene-Konzept stattfinden zu lassen. Doch angesichts der steigenden Zahlen halte die Stadt dieses nun für ein falsches Signal, sagte König.

Zusammen mit dem Dresdner Striezelmarkt ist der Nürnberger Christkindlesmarkt einer der ältesten Weihnachtsmärkte in Deutschland. Diesen eröffnet traditionell das Christkind mit dem Prolog, dem meist Tausende Besucher auf dem Hauptmarkt lauschen. Welche Rolle das Nürnberger Christkind in diesem Jahr dennoch spielen könne, überlege die Stadt noch, hieß es.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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