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Wuppertal: Friedrich-Engels-Ausstellung eröffnet – seltene Exponate

Auf 350 Quadratmetern  

Friedrich-Engels-Sonderausstellung in Wuppertal eröffnet

15.05.2020, 17:17 Uhr | t-online.de

Wuppertal: Friedrich-Engels-Ausstellung eröffnet – seltene Exponate. Friedrich Engels und seine Kontaktpersonen zu Lebenszeiten: ein Teil der Sonderausstellung. (Quelle: Andre Scollick/Stadt Wuppertal)

Friedrich Engels und seine Kontaktpersonen zu Lebenszeiten: ein Teil der Sonderausstellung. (Quelle: Andre Scollick/Stadt Wuppertal)

Zu Ehren Friedrich Engels 200. Geburtstag findet in Wuppertal eine Sonderausstellung statt. Besucher haben die Möglichkeit, dem Leben des berühmten Sohnes der Stadt durch über 300 Exponate auf den Grund zu gehen.

Am Freitag hat die Sonderausstellung "Friedrich Engels – Ein Gespenst geht um in Europa" des Historischen Zentrums in Wuppertal offiziell geöffnet. In fünf verschiedenen Räumen und auf 350 Quadratmetern können Besucher über 300 Exponate besichtigen in der Kunsthalle Barmen besichtigen.

Ursprünglich sollte die Ausstellung bereits Ende März öffnen, die Coronavirus-Pandemie kam dem jedoch in die Quere. "Ich freue mich umso mehr, dass so schnell ein funktionierender Hygieneplan erarbeitet und umgesetzt werden konnte, damit die Ausstellung den Besuchern nun offensteht“, sagt Wuppertals Oberbürgermeister Andreas Mucke. 

Heike Ising-Alms, Dr. Lars Bluma, Andreas Mucke, Christoph Grote und Matthias Nocke (v.l.): Die Sonderausstellung zu Ehren Friedrich Engels wurde eröffnet. (Quelle: Gerd Neumann/Stadt Wuppertal)Heike Ising-Alms, Dr. Lars Bluma, Andreas Mucke, Christoph Grote und Matthias Nocke (v.l.): Die Sonderausstellung zu Ehren Friedrich Engels wurde eröffnet. (Quelle: Gerd Neumann/Stadt Wuppertal)

Laut Kulturdezernent Matthias Nocke sei das die "ultimative" Ausstellung im Jubiläumsjahr 2020. "Vergleichbares zu Person und Persönlichkeit war jedenfalls in Deutschland noch nicht zu sehen", so Nocke und bedankt sich bei Dr. Lars Bluma und seinem Team. Bluma ist Kurator und Leiter des Historischen Zentrums und erklärt das Konzept wie folgt: "Die Sonderausstellung zeichnet sowohl die biografischen Lebensdaten Friedrich Engels nach, stellt ihn aber ebenso als 'ganzen Menschen' dar und reduziert ihn nicht auf seine Rolle als Mitbegründer des Kommunismus." Die Ausstellung schildere Engels bewegtes Leben zur Zeit der industriellen Revolution – und seine Reise durch Europa, von Wuppertal nach Bremen, Berlin, Paris, Brüssel, Köln, Manchester und London.

Besonderes Einlass-Konzept in Corona-Krise

Insgesamt haben mehr als 30 Leihgeber etwas zur Sammlung beigetragen. Einige der Werke sollen noch nie in einer Ausstellung in Deutschland gezeigt worden sein. Engels Leben wird so chronologisch von seiner Geburt bis zum Tod dargestellt. Highlight sollen dabei bedeutende Werke Engels sowie originale Handschriften, Briefe, Karikaturen und Manuskripte sein. Es gibt zudem ein eigens für die Ausstellung kreiertes Brettspiel und persönliche Gegenstände.

Handgeschriebene Briefe Engels: Viele der Exponate wurden noch nie in einer Ausstellung in Deutschland gezeigt. (Quelle: Andre Scollick/Stadt Wuppertal)Handgeschriebene Briefe Engels: Viele der Exponate wurden noch nie in einer Ausstellung in Deutschland gezeigt. (Quelle: Andre Scollick/Stadt Wuppertal)

Beim Besuch müssen strenge Hygieneregeln eingehalten werden. Es gibt zum Beispiel keine Tageskasse in der Kunsthalle, Besucher müssen ihre Tickets vorab online kaufen – auch diejenigen, die kostenfrei eintreten dürfen. So sollen Schlangen am Eingangsbereich vermieden werden. Die Tickets gelten nur für ein 20-minütiges Zeitfenster. Pro Zeitfenster werden nur sechs Tickets verkauft. Zudem dürfen nur 25 Personen gleichzeitig die Ausstellung besuchen. 

Verwendete Quellen:
  • Stadt Wuppertal: Pressemitteilung vom 14. Mai 2020
  • Historisches Zentrum Wuppertal: Factsheet zur Sonderausstellung

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