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Belästigungsskandal bei Nowitzki-Team

Von sid
Aktualisiert am 21.02.2018Lesedauer: 1 Min.
Dirk Nowitzki im Trikot der Mavs: Der 39-Jährige spielt seit 1998 für Dallas.
Dirk Nowitzki im Trikot der Mavs: Der 39-Jährige spielt seit 1998 für Dallas. (Quelle: getty-images-bilder)
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Dirk Nowitzkis Arbeitgeber Dallas Mavericks sieht sich schwerwiegenden Vorwürfen ausgesetzt – es könnte ganz schlimm kommen für den Basketball-Klub aus der NBA.

Den Dallas Mavericks droht ein Belästigungsskandal: Mehr als ein Dutzend aktueller und ehemaliger Mitarbeiter des NBA-Klubs sind an die Öffentlichkeit gegangen und haben die Arbeitsatmosphäre als vergiftet bezeichnet. Auch Beschuldigungen der sexuellen Belästigung wurden erhoben. Nun soll eine umfassende Untersuchung für Aufklärung sorgen.

Laut eines Berichts des Magazins "Sports Illustrated" werden dem früheren Mavs-Präsidenten und -Geschäftsführer Terdema Ussery sowie einem weiteren Mitarbeiter unangemessenes Verhalten gegenüber weiblichen Angestellten angelastet. Ussery hat den Klub 2015 nach 18 Jahren verlassen. Spieler seien von den Anschuldigungen nicht betroffen.

Cuban: "Das bereitet mir Bauchschmerzen"

Die Franchise, bei der neben dem deutschen Superstar Nowitzki auch Nationalspieler Maximilian Kleber unter Vertrag steht, nehme die Anschuldigungen "extrem ernst", heißt es in einem Statement: "Es gibt bei den Mavericks keinen Platz für solches Verhalten."

Ex-Mavs-Geschäftsführer Terdema Ussery (li.) mit Hollywoodstar Jamie Foxx auf der Meisterparade der Texaner 2011.
Ex-Mavs-Geschäftsführer Terdema Ussery (li.) mit Hollywoodstar Jamie Foxx auf der Meisterparade der Texaner 2011. (Quelle: getty-images-bilder)

Klubboss Mark Cuban reagierte besorgt: "Das ist alles völlig neu für mich. Ich habe Fragen gestellt, unser Personalchef hat gesagt, dass es niemals Beschwerden gab. Keine einzige. Jetzt haben wir den Personalchef gefeuert", sagte der Milliardär: "Das bereitet mir Bauchschmerzen."

Auch die NBA ging an die Öffentlichkeit. "Derartiges Verhalten ist komplett inakzeptabel und wir werden die Untersuchung dieser Sache sehr genau überprüfen", wurde Mike Bass, Vizepräsident für Kommunikation, zitiert.

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