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Tyson Fury gibt Weltmeister-Titel zurück

"Harte Entscheidung"  

Tyson Fury gibt Weltmeister-Titel zurück

13.10.2016, 11:01 Uhr | dpa, t-online.de

Tyson Fury gibt Weltmeister-Titel zurück. Bild aus vergangenen Tagen: Nach seinem Sieg gegen Wladimir Klitschko jubeltTyson Fury über seine drei WM-Titel. (Quelle: Reuters)

Bild aus vergangenen Tagen: Nach seinem Sieg gegen Wladimir Klitschko jubeltTyson Fury über seine drei WM-Titel. (Quelle: Reuters)

Tyson Fury sorgt weiterhin für Schlagzeilen. Nach einem angekündigten Rücktritt, dem Rückzieher davon und einem Kokain-Geständnis lässt der  britische Schwergewichtsboxer nun damit aufhorchen, dass er seine drei Weltmeistertitel zur Verfügung stellt.

"Ich bin im Moment nicht in der Lage, die Titel zu verteidigen und habe daher die harte und emotionelle Entscheidung getroffen, meine geschätzten Titel offiziell abzutreten, und wünsche den nun nachfolgenden Titelanwärtern das Beste", heißt es in einer Erklärung seines Managements.

Er will sich laut Agentur voll auf seine "medizinische Behandlung und seine Erholung" konzentrieren. Fury hatte im vergangenen November Weltmeister Wladimir Klitschko besiegt und ihm die Gürtel der IBF, WBA und WBO abgenommen.

Gleichzeitig hat der British Boxing Board of Control dem Schwergewichtler vorübergehend die Lizenz entzogen habe. Die Entscheidung gelte "bis zur weiteren Untersuchung in der Anti-Doping-Angelegenheit und in medizinischen Fragen".

Tysons Trainer und Onkel Peter Zorn gab sich in der Management-Mitteilung zuversichtlich, dass sein Neffe nach seiner Gesundung wieder in den Ring steige: "Tyson wird wieder stärker zurückkommen."

WM-Kampf gegen Klitschko abgesagt

Fury hatte in der vergangenen Woche dem Magazin "Rolling Stone" gesagt: "Ich bin ein manisch Depressiver." Er sei seit Jahren krank. In letzter Zeit habe er jeden Tag Alkohol getrunken und Kokain geschnupft. "Ich hoffe nur, dass jemand mich tötet, bevor ich mich selbst töte", gab er in dem Interview an. Alkohol und Drogen seien für ihn die einzige Möglichkeit gewesen, mit seinen psychischen Problemen klarzukommen, hatte Fury gesagt.

Einen WM-Kampf gegen Wladimir Klitschko hatte Fury zuletzt absagen müssen.

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