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Felix Sturm: Ex-Boxweltmeister gibt Comeback nach fünf Jahren Pause

Nach fünf Jahren Pause  

Ex-Boxweltmeister Felix Sturm gibt Comeback

05.11.2020, 11:49 Uhr | dpa, t-online, sle

Felix Sturm: Ex-Boxweltmeister gibt Comeback nach fünf Jahren Pause. Felix Sturm: Von 49 Kämpfen gewann er 18 durch K.-o.  (Quelle: imago images/Sven Simon)

Felix Sturm: Von 49 Kämpfen gewann er 18 durch K.-o. (Quelle: Sven Simon/imago images)

Weltmeister, Doping-Sünder, Steuerhinterzieher: Felix Sturm erlebte in den letzten Jahren Höhen und Tiefen. Jetzt will es der 41-Jährige noch einmal wissen. Ein Termin für seine Rückkehr in den Ring steht bereits fest. 

Profiboxer Felix Sturm gibt sein Comeback. Fast fünf Jahre nach seinem letzten Kampf will der 41 Jahre alte Ex-Weltmeister im Mittel- und Supermittelgewicht wieder in den Ring steigen. Das teilte der Hamburger Universum-Boxstall am Donnerstag mit. Sturms Comeback-Kampf soll am 19. Dezember stattfinden. Ort und Gegner stehen noch nicht fest. "Mit Universum kehre ich zu meinen Wurzeln zurück und bin bereit und fit, wieder an die Weltspitze vorzustoßen. Die Reise hat gerade erst begonnen", sagte der in Bosnien geborene Deutsche.

Steuerhinterziehung und Doping-Vorwurf

"Wir freuen uns, dass Felix in den Heimathafen von Universum, wo vor fast exakt 20 Jahren seine Profikarriere begann, zurückgekehrt ist. Der fünfmalige Weltmeister aus drei Verbänden wird mit Sicherheit dazu beitragen, dem deutschen Boxsport in der breiten Öffentlichkeit wieder mehr Gehör zu verschaffen", sagte Universum-Geschäftsführer Ismail Özten-Otto.

Sturm war im April wegen Steuerhinterziehung in Millionenhöhe und Dopings zu drei Jahren Haft verurteilt worden. Im Februar 2016 hatte er gegen den Russen Fjodor Tschudinow den Titel des sogenannten Superweltmeisters der WBA gewonnen.

Weil sein Dopingtest ein positives Ergebnis erbracht hatte, legte Sturm den Titel wenige Monate später nieder. In der Verhandlung vier Jahre später verurteilte ihn das Gericht wegen vorsätzlicher Körperverletzung durch Doping. Das Urteil ist allerdings noch nicht rechtskräftig. Sturm hatte Revision eingelegt.

Verwendete Quellen:

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