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Harte Strafe nach Horror-Foul an Olympiaheld

Von sid, t-online, flo

Aktualisiert am 31.03.2018Lesedauer: 1 Min.
Matthias Plachta liegt nach dem Check von Steve Pinizzotto minutenlang auf dem Eis.
Matthias Plachta liegt nach dem Check von Steve Pinizzotto minutenlang auf dem Eis. (Quelle: Eibner/imago-images-bilder)
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Nach dem brutalen Foul an Eishockey-Nationalspieler Plachta ist nun das Urteil da. Besonders eine schlimme Geste erhitzte die Gemüter.

Nach seinem brutalen Ellenbogencheck gegen den Kopf des Olympiahelden Matthias Plachta ist Eishockey-Raubein Steven Pinizzotto für fünf Spiele gesperrt worden. Das gab die Deutsche Eishockey Liga (DEL) einen Tag nach dem 4:2 des Titelverteidigers Red Bull München im ersten Halbfinale gegen Adler Mannheim bekannt.

Pinizzotto ist ein Wiederholungstäter

Der Disziplinarausschuss unter Vorsitz des Ex-Nationalspielers Tino Boos wertete die Attacke des Münchner Stürmers als "Check gegen den Kopf oder Nacken". Pinizzotto habe Plachta nicht nur "mit hoher Geschwindigkeit" gecheckt, sondern auch "kurz vor dem Kontakt seinen Ellenbogen und seinen Körper nach oben" gezogen und "mit dem Ellenbogen wuchtig Plachtas rechte Gesichtshälfte" getroffen.

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Plachta hatte minutenlang benommen auf dem Eis gelegen. Die Schiedsrichter hatten das Foul überhaupt nicht geahndet, sondern lediglich für die folgende Rangelei mit dem Mannheimer David Wolf eine Zweiminutenstrafe verhängt. Der Deutsch-Kanadier, der als Wiederholungstäter gilt, hatte Plachta mit einer verhöhnenden Geste bedacht, die offenbar ausdrücken sollte, der Mannheimer habe sich schlafen gelegt. Die Adler hatten ein Verfahren gegen den Münchner beantragt.

Plachta erlitt nach SID-Informationen eine leichte Gehirnerschütterung und fällt im zweiten Duell der Best-of-seven-Serie am Samstag (18.45 Uhr) in Mannheim definitiv aus. Ob er in der dritten Partie am Montag (18.30 Uhr) in München wieder spielen kann, ist noch offen und soll nach einem weiteren Test entschieden werden.

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