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Russischer Eishockey-Torwart wohl in Arktis geschickt

Von t-online, MEM

Aktualisiert am 05.07.2022Lesedauer: 1 Min.
Iwan Fedotow: Der russische Eishockey-Torwart wurde wohl festgenommen.
Iwan Fedotow: Der russische Eishockey-Torwart wurde wohl festgenommen. (Quelle: ITAR-TASS/imago-images-bilder)
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Der Eishockey-Torwart Iwan Fedotow wurde vor seinem Wechsel in die NHL in Russland festgenommen. Nun soll er zu einem Marinestützpunkt geschickt worden sein.

Eigentlich wollte der Russe Iwan Fedotow zum Beginn der kommenden Saison in die NHL wechseln. Doch nun soll der russische Eishockey-Nationaltorhüter nach seiner Festnahme in Russland zu einem Marinestützpunkt in die Arktis gebracht worden sein. Dies berichtet die "Daily Mail".


Demnach soll er sich auf dem Marineaußenposten Seweromorsk aufhalten und mit stressbedingten Magenschmerzen in ein städtisches Krankenhaus gekommen sein, wie die "Daily Mail" weiter berichtet. Der Anwalt von Fedotow, Alexei Ponomaryev, sagte der staatlichen Nachrichtenagentur RIA angeblich: "So wie ich es verstehe, hatte er aufgrund von Stress Gastritis (Entzündung der Magenschleimhaut, Anm. d. Red.). Ivan fühlt sich schlecht. Er sagt, dass er nicht mit voller medizinischer Hilfe versorgt wird."

Fedetow unterschrieb im Mai Vertrag bei den Flyers

Bereits am Samstag schrieb die russische Online-Zeitung "Fontanka" davon, dass Fedotow in St. Petersburg verhaftet wurde. Der Grund dafür soll sein, dass er sich wohl dem Militärdienst verweigert hat. Ob das stimmt, ist unklar.

Fedotow, der 2015 von den Philadelphia Flyers gedraftet wurde, soll ab Oktober für seinen neuen Klub auf dem Eis stehen. Erst im Mai hatte er seinen Vertrag unterschrieben. Zuletzt war der Eishockey-Torwart für ZSKA Moskau aktiv. Der Verein soll laut "The Hockey News" eine enge Verbindung zur russischen Armee haben. Zudem befindet sich der Verein im Besitz des Ölkonzerns Rosneft, der mehrheitlich der russischen Regierung gehört.

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