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Formel 1: Eklat beim Rennwochenende in Österreich


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Eklat beim Rennwochenende in Österreich

Von t-online, dpa
10.07.2022Lesedauer: 1 Min.
Formel-1-Fans wollen ein Autogramm von Sergio Perez: In Spielberg haben einige Zuschauer über die Stränge geschlagen.
Formel-1-Fans wollen ein Autogramm von Sergio Perez: In Spielberg haben einige Zuschauer über die Stränge geschlagen. (Quelle: IMAGO/HOCH ZWEI)
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Eigentlich soll in Spielberg an diesem Wochenende der Sport im Vordergrund stehen. Doch vor dem Rennen kam es zu einem Eklat.

Die Formel 1 ist nach Berichten in sozialen Netzwerken über rassistische, homophobe und sexistische Beleidigungen unter Fans in Spielberg um Aufklärung bemüht. In einem Statement am Sonntag war von "völlig inakzeptablen Kommentaren" beim Großen Preis von Österreich die Rede. "Wir nehmen diese Angelegenheiten sehr ernst", hieß es weiter.

Kurz danach meldete sich auch Rekordweltmeister Lewis Hamilton zu Wort. Er sei "angewidert und enttäuscht zu hören, dass einige Fans mit rassistischem, homophobem und generell beleidigendem Verhalten" konfrontiert seien. Der Besuch bei einem Formel-1-Rennen dürfe nie Auslöser für "Angst und Schmerz" sein.

"Wir dürfen uns nicht zurücklehnen"

Die Formel 1 steht nach eigenen Angaben bereits mit dem Veranstalter und dem Sicherheitsdienst in Kontakt. Die Motorsport-Königsklasse kündigte zudem Gespräche mit den Personen an, die die Vorfälle gemeldet haben.

"Wir dürfen uns nicht zurücklehnen und erlauben, dass das so weitergeht", forderte Hamilton, der sich auch schon irritiert und enttäuscht gezeigt hatte, dass Fans des niederländischen WM-Spitzenreiters Max Verstappen, die zu Zehntausenden in die Steiermark gereist sind, bei einem Unfall Hamiltons in der Qualifikation geklatscht hatten.

Am Wochenende zuvor war wiederum Verstappen beim Heimrennen von Hamilton in Silverstone ausgebuht worden. "Wir lieben die Fans, wir wollen sie da haben, wir wollen, dass sie emotional und leidenschaftlich sind, aber es sollte nicht persönlich werden", betonte Mercedes-Teamchef Toto Wolff in Spielberg.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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