Sie sind hier: Home > Sport > Formel 1 >

Formel 1: "Bereue nichts" – Sebastian Vettel spricht über Ferrari-Zeit

Formel-1-Pilot vor Abschied  

"Bereue nichts" – Vettel spricht über Ferrari-Zeit

09.12.2020, 15:57 Uhr | dd, sid

Formel 1: "Bereue nichts" – Sebastian Vettel spricht über Ferrari-Zeit. Nachdenklich: Sebastian Vettel und Ferrari hatten eine teilweise desaströse Saison 2020. (Quelle: imago images)

Nachdenklich: Sebastian Vettel und Ferrari hatten eine teilweise desaströse Saison 2020. (Quelle: imago images)

Sechs Jahre lang ist Sebastian Vettel für den italienischen Traditionsrennstall gefahren. Die Erwartungen konnten am Ende beide Seiten nicht erfüllen. Nun äußert sich der 33-Jährige zu seiner Zeit im Team.

Der viermalige Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel hat vor seinem letzten Rennen mit Ferrari ein ernüchterndes Fazit seiner sechs Jahre bei der Scuderia gezogen. "Es hat am Ende aus verschiedenen Gründen nicht funktioniert. Die gesteckten Ziele haben wir verfehlt", sagte der 33-Jährige im Sport1-Interview am Mittwoch. Wichtig sei aber, "dass alle Parteien individuell positiv nach vorne schauen", sagte der Heppenheimer: "Klar hätte man sich im Nachhinein manche Dinge anders gewünscht. Aber bereuen tue ich nichts."

Am Sonntag (ab 14:10 Uhr im Liveticker bei t-online) fährt Vettel beim Saisonfinale in Abu Dhabi letztmals für den Traditionsrennstall aus Maranello. Es gehe darum, "die verbleibenden gemeinsamen Aufgaben mit Anstand zusammen zu Ende zu bringen", sagte der Routinier, der für die Italiener 14 Rennsiege einfuhr, aber sein großes Ziel verpasste. Er wollte Michael Schumacher nacheifern und in Rot Weltmeister werden. Doch nach seinem letzten Titel mit Red Bull 2013 klappte das nicht.

"Ich bin selbst mein größter Kritiker"

Ab 2021 fährt der gebürtige Hesse beim neuen Werksteam von Aston Martin und geht die Aufgabe mit viel Ehrgeiz an. Vettel "habe das Fahren nicht verlernt", sagte er. Mit dem aktuellen Ferrari sei er aber nicht zurechtgekommen. "Das Auto hat aber kein spezielles Problem, es ist die Summe von Kleinigkeiten", sagte Vettel und fügte selbstkritisch an: "Ich bin selbst mein größter Kritiker. Ich weiß: Auf und neben der Strecke hätte ich Dinge anders machen können. Da geht es auch um Prioritäten, die man vielleicht falsch setzt."

Nun ist der WM-13. neugierig auf seinen neuen Rennstall. "Ich baue da auf meine Erfahrung und auch auf das, was ich hinter dem Lenkrad leisten kann", sagte Vettel: "Die Zeit bei Ferrari hat mich ja auch geprägt, ich habe viel gelernt, mich weiterentwickelt und bin jetzt auf einem anderen Level als davor - auf und neben der Strecke."

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Alba Modatchibo.deOTTODeichmannbonprix.deLIDLBabistadouglas.deXXXLutz

shopping-portal