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N├╝rburgring-R├╝ckkehr m├Âglich: "Nach wie vor gespr├Ąchsbereit"

Von dpa
Aktualisiert am 04.01.2022Lesedauer: 2 Min.
Die Verantwortlichen des N├╝rburgrings sind mit Blick auf eine R├╝ckkehr der Formel 1 gespr├Ąchsbereit.
Die Verantwortlichen des N├╝rburgrings sind mit Blick auf eine R├╝ckkehr der Formel 1 gespr├Ąchsbereit. (Quelle: Ina Fassbender/Pool AFP/AP/dpa./dpa)
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N├╝rburg (dpa) - Die Verantwortlichen des N├╝rburgrings sind mit Blick auf eine R├╝ckkehr der Formel 1 "nach wie vor gespr├Ąchsbereit".

In einem Gespr├Ąch mit der Deutschen Presse-Agentur nach einem Vorsto├č von Formel-1-Boss Stefano Domenicali betonte der Kommunikationschef der Betreibergesellschaft, Alexander Gerhard: "Wir vertreten weiterhin den Standpunkt, dass wir uns die Formel 1 auf dem N├╝rburgring sehr gut vorstellen k├Ânnen, aber zu wirtschaftlich sinnvollen Rahmenbedingungen."

Die Traditionsstrecke in der Eifel war 2020 kurzfristig eingesprungen, als die Corona-Pandemie f├╝r Absagen im Rennkalender gef├╝hrt hatte. "Wir hatten damals die Garantie, dass am Ende eine schwarze Null steht", erkl├Ąrte Gerhard. 2021 h├Ątten sie ebenfalls den Kontakt gesucht, seien aber nicht zusammengekommen.

Lange Zeit Teil des Rennkalenders

Das letzte Gespr├Ąch zwischen der N├╝rburgring 1927 GmbH & Co. KG und den Formel-1-Bossen hat es im August des vergangenen Jahres geben. Bis 2013 hatte der Kurs viele Jahre zu den Stationen des Formel-1-Trosses geh├Ârt, in den letzten Jahren damals allerdings aus finanziellen Gr├╝nden schon im Wechsel mit dem Hockenheimring. Ein Modell, das laut Gerhard auch k├╝nftig wieder denkbar sein k├Ânnte.

Domenicali hatte in einem "Sport1"-Interview angek├╝ndigt, Anfang des Jahres das Gespr├Ąch mit den Promotern und anderen interessierten Parteien in Deutschland zu suchen. Er selbst sei entt├Ąuscht und auch traurig, dass es derzeit keinen deutschen Grand Prix geben w├╝rde. Auf dem Hockenheimring war zuletzt 2019 gefahren worden.

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Ein Modell wie im niederl├Ąndischen Zandvoort, wo laut Domenicali ein privater Organisator auf drei Jahre im Voraus Tickets verkauft hat, sehen die N├╝rburgring-Verantwortlichen nicht unbedingt als ├╝bertragbar f├╝r sie an. "Die Niederl├Ąnder nehmen mit Max Verstappen eine Ausnahmerolle ein, und es ist auch nicht unsere Aufgabe, auf deren Modell zu schauen", sagte Gerhard. Stattdessen halten sie zwei andere Modelle f├╝r umsetzbar: Eines, bei der die Chancen und Risiken geteilt w├╝rden, ein anderes, bei dem die Strecke vermietet w├╝rde.

Den zus├Ątzlichen Reiz der Nordschleife sehen auch die Verantwortlichen des Rings. "Als Idee darf man die Nordschleife platzieren, weil sie eine gro├če Tradition hat", sagte Gerhard. "Ich w├╝rde diesen Gedanken niemals komplett verwerfen, gleichwohl m├╝sste es Gespr├Ąche mit allen Beteiligen geben. Das w├Ąre der dritte Schritt vor dem ersten", betonte er aber auch. Auf dem legend├Ąren Abschnitt, der auch als Gr├╝ne H├Âlle Ber├╝hmtheit erlangte, wurde 1976 zuletzt ein Formel-1-Rennen gefahren.

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