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Formel 1 zieht Lehren f├╝r neue Saison

Von dpa
15.03.2022Lesedauer: 3 Min.
Mercedes-Pilot Lewis Hamilton steuert den Formel-1-Boliden ├╝ber den Kurs von Abu Dhabi.
Mercedes-Pilot Lewis Hamilton steuert den Formel-1-Boliden ├╝ber den Kurs von Abu Dhabi. (Quelle: Hasan Bratic/dpa./dpa)
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Sakhir (dpa) - Toto Wolff ist fassungslos. Perplex kratzt sich der Mercedes-Teamchef am Kopf. Immer wieder. Er tigert durch die Box, greift dann zu seinem Headset und ruft leidend ├╝ber Funk: "Nein, Michael, nein, nein, Michael, das war so nicht richtig!"

Es sind die letzten Kilometer des Formel-1-Thrillers von Abu Dhabi am 12. Dezember. Lewis Hamilton verliert im Mercedes seinen schon greifbaren achten WM-Titel nach den umstrittenen Entscheidungen des Renndirektors Michael Masi. Max Verstappen kr├Ânt sich stattdessen im Red Bull erstmals zum Champion.

Wolff: "Werden niemals dar├╝ber hinwegkommen"

Mercedes bleibt der historische achte Konstrukteurstitel am St├╝ck - Wolff und Hamilton der Sportlerschmerz. "Wir werden niemals dar├╝ber hinwegkommen, das ist nicht m├Âglich", sagt Wolff nach diesem unglaublichen Adrenalin-Finale.

Seit diesem Tag im Dezember ist eine Menge passiert in der Formel 1. Es gab Spekulationen ├╝ber einen vorzeitigen R├╝cktritt Hamiltons, immensen juristischen Druck von Mercedes auf den Motorsport-Weltverband Fia - und Konsequenzen.

Masi wurde abgesetzt. Der Australier, Anfang 2019 nach dem Tod von Renndirektor-Legende Charlie Whiting aufgestiegen, war nicht mehr tragbar. Es gibt nun ein "Rennmanagement-Trio": Der Deutsche Niels Wittich und Eduardo Freitas aus Portugal wechseln sich als Renndirektor ab, Urgestein Herbie Blash - lange Whitings Stellvertreter - steht ihnen als Berater zur Seite.

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Das ist aber noch nicht alles, um Druck von der Rennleitung zu nehmen und f├╝r eine nachvollziehbare Regelauslegung auf dem Asphalt sorgen zu k├Ânnen. Es wird einen virtuellen Rennkontrollraum geben. Diesen kann man sich ├Ąhnlich dem Video-Assist-Center, also dem "K├Âlner Keller", in der Fu├čball-Bundesliga vorstellen.

Rennkontrollraum zur Unterst├╝tzung

Der Rennkontrollraum liegt in einem der Fia-B├╝ros au├čerhalb der Rennstrecke und will mit moderner Technologie in Echtzeit den Renndirektor unterst├╝tzen, der bei seiner Regelanwendung wiederum auf das Urteil der Sportkommissare zur├╝ckgreift.

Der neue Fia-Pr├Ąsident Mohammed Ben Sulayem k├╝ndigte als weitere Ma├čnahme an, dass der w├Ąhrend des Rennens live im TV ├╝bertragene Funkverkehr abgeschafft wird. Damit soll der Rennleiter "vor jeglichem Druck" gesch├╝tzt werden, um in Ruhe und ohne externe Beeinflussung Entscheidungen zu treffen.

In Abu Dhabi hatte Masi w├Ąhrend der entscheidenden Safety-Car-Phase nicht nur Wolff am Ohr, sondern auch Red Bulls Sportdirektor Jonathan Wheatley. Es wird angenommen, dass sich Masi von Wheatley hat beeinflussen lassen. Fragen an den Rennleiter werden auch k├╝nftig m├Âglich sein, aber nur "nach einem genau definierten und nicht aufdringlichen Verfahren".

Schumacher mit Kritik am ├Âffentlichen Funkverkehr

F├╝r den fr├╝heren Formel-1-Fahrer Ralf Schumacher war Masi nicht das Problem. "Die Qualit├Ąt des Rennleiters war sehr gut", sagte der TV-Experte von Sky. Der Bruder von Michael Schumacher sah im ├Âffentlichen Funkverkehr das Manko: "Permanent den Big Boss von einer Firma auf dem Ohr zu haben, das ist schwer."

Schumacher h├Ąlt Wittich, den fr├╝heren DTM-Rennleiter, f├╝r "auf jeden Fall geradlinig". Entscheidend wird ihm zufolge bei der Rennf├╝hrung jedoch dieser Aspekt sein: "Die Kernfrage ist: Wie konsequent werden die Regeln umgesetzt?"

Eine Aufl├Âsung d├╝rfte es in Bahrain zum ersten Grand Prix des Jahres geben. Die Ergebnisse der Fia-Untersuchung im Fall "Abu Dhabi" stehen jedoch noch aus. Wie genau kam es zum Systemversagen?

Diese Frage besch├Ąftigt auch Hamilton. Der Rekordweltmeister w├╝nscht sich eine l├╝ckenlose Offenlegung der Ergebnisse. "Ich hoffe, dass sie jeder zu sehen bekommt", ├Ąu├čerte der Brite, der verstehen will, was in der Schlussphase f├╝r ihn so fatal schief lief. Danach k├Ânne man vielleicht "wieder nach vorne schauen".

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