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FCI-Coach Keller nach Cohen-Attacke: "Unter aller Sau"

Von dpa
Aktualisiert am 12.03.2019Lesedauer: 1 Min.
Verstimmt: Ingolstadt-Coach Jens Keller.
Verstimmt: Ingolstadt-Coach Jens Keller. (Quelle: Matthias Balk./dpa)
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Ingolstadt (dpa) - Trainer Jens Keller von FC Ingolstadt hofft, dass seinen Kapitän Almog Cohen der antisemitische Hass-Internetbeitrag gegen ihn nicht zu sehr beeinflusst.

"Ich muss erstmal klar sagen, dass das mit Fußball überhaupt nichts zu tun hat. Das ist unter aller Sau. Es sind ganz einfach dumme Menschen, die so etwas machen. Ich bin nicht in sozialen Netzwerken, weil eben jeder Vollidiot eine Plattform bekommt und schreiben kann, was er möchte", sagte der Coach des Fußball-Zweitligisten in einem Interview des "Donaukuriers".

"Ich hoffe, dass Almog das nicht zu sehr beschäftigt,
denn er hat mit seiner Situation ohnehin genug zu tun", sagte Keller. In der Familie des Israelis gab es einen Trauerfall. Der jüdische Profi war am Freitagabend nach seiner Roten Karte in der zweiten Halbzeit beim 0:2 bei Union Berlin war Cohen via Twitter von einem User aufs Übelste beleidigt worden.

Keller war vor gut drei Monaten als neuer FCI-Coach verpflichtet worden. Möglicherweise bleibt der 48-Jährige auch über das Saisonende hinaus bei den Oberbayern, die aktuell Tabellenletzter sind.

"Die Option ist da. Es müssen viele Dinge zusammenpassen. Am Saisonende wird neu bewertet. Dann kommt es darauf an, welche Möglichkeiten da sind, welche Ziele man hat und wiemangemeinsam dahintersteht. Aber von den Bedingungen her ist das für mich sehr gut vorstellbar", sagte Keller.

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