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Erzgebirge Aue in Unfall verwickelt: "Die Teile schossen in unseren Bus"

Zweitliga-Team in Unfall verwickelt  

"Es war wie im Film – die Teile schossen in unseren Bus"

22.05.2020, 13:00 Uhr
Erzgebirge Aue in Unfall verwickelt: "Die Teile schossen in unseren Bus". Teambus des FC Erzgebirge Aue: Die Trümmerteile trafen auch die Fenster des Busses. Das Glas der Fahrertür zersprang. (Quelle: imago images/Andre März)

Teambus des FC Erzgebirge Aue: Die Trümmerteile trafen auch die Fenster des Busses. Das Glas der Fahrertür zersprang. (Quelle: Andre März/imago images)

Der Mannschaftsbus des Fußball-Zweitligisten Erzgebirge Aue ist auf der Fahrt zu einem Auswärtsspiel in einen Unfall verwickelt worden. Cheftrainer Dirk Schuster saß mit im Bus – und schildert bei t-online.de die Situation.

Die Mannschaft des Zweitligisten Erzgebirge Aue war am Donnerstag auf der Autobahn A72 in einen schlimmen Verkehrsunfall verwickelt. Der Vereinsbus, in dem Profis und Teile des Betreuerteams saßen, wurde bei voller Fahrt von mehreren Trümmerteilen eines verunglückten Pkw getroffen.


Cheftrainer Dirk Schuster saß ganz vorne im Bus – und schilderte t-online.de am Tag danach die Situation. "Es war wie im Film: Das Auto kam auf uns zugeflogen und setzte nur kurz vor uns auf. Die Teile schossen in unseren Bus und brachten Scheiben zum Einsturz. Ich saß vorn und hatte Scherben an mir."

Der Bus (l.) von Erzgebirge Aue bekam Trümmerteile von einem verunfallten BMW (rechts) ab. (Quelle: imago images/t-online.de)Der Bus (l.) von Erzgebirge Aue bekam Trümmerteile von einem verunfallten BMW (rechts) ab. (Quelle: t-online.de/imago images)

Der Bus kam nach dem Unfall am Fahrbahnrand zum Stehen. Verletzt wurde von den Insassen niemand. "Gott sei Dank konnte unser Busfahrer noch so schnell bremsen und somit weitaus Schlimmeres verhindern", so Schuster. Laut der "Freien Presse" wurden die beiden Personen im Unfallauto nur leicht verletzt.

Weshalb war das Team unterwegs?

Der Bus war auf dem Weg zum Auswärtsspiel in Nürnberg, das für den heutigen Freitag angesetzt ist. Nach dem Unfall wurden die Profis in Pkw zum Zielort gefahren.

Einen Antrag auf Verlegung der Partie zu stellen, kommt für die Sachsen laut Vereinspräsident Helge Leonhardt nicht in Frage. "Wir müssen spielen und wollen es auch. Wer sich der Situation nach dem Unfall nicht gewachsen sieht, den lassen wir natürlich draußen und müssten dementsprechend umstellen", sagte er zu "Bild".

Verwendete Quellen:
  • Mit Material der Nachrichtenagentur dpa

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