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FCN spielt in Kiel nur Remis und muss in die Relegation – KSC gerettet

Von t-online, ak

Aktualisiert am 28.06.2020Lesedauer: 3 Min.
RĂĽckschlag fĂĽr den "Club": Patrick Erras (Nr. 29.) und Keeper Christian Mathenia holte mit dem 1. FC NĂĽrnberg in Kiel nur ein 1:1. Nun mĂĽssen sie in die Relegation.
RĂĽckschlag fĂĽr den "Club": Patrick Erras (Nr. 29.) und Keeper Christian Mathenia holte mit dem 1. FC NĂĽrnberg in Kiel nur ein 1:1. Nun mĂĽssen sie in die Relegation. (Quelle: /imago-images-bilder)
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Dem 1. FC NĂĽrnberg droht der freie Fall von der Bundes- in die 3. Liga. Trotz eines Punktgewinns am letzten Zweitligaspieltag in Kiel rutschte der "Club" noch auf den Relegationsplatz ab. NutznieĂźer ist der KSC.

Der 1. FC NĂĽrnberg wandelt am Abgrund zur 3. Liga. Der neunmalige Deutsche Meister stand am letzten Spieltag der 2. Bundesliga trotz eines 1:1 (1:0) bei Holstein Kiel als der groĂźe Verlierer im Abstiegskampf da. Der Bundesliga-Absteiger fiel auf Platz 16 zurĂĽck, weil der Karlsruher SC am Sonntag gleichzeitig ausgerechnet bei der SpVgg Greuther FĂĽrth mit 2:1 (1:1) gewann. Bei jeweils 37 Punkten eroberte Karlsruhe den rettenden 15. Platz wegen der knapp besseren Tordifferenz. Die Spiele in der Ăśbersicht:

Holstein Kiel – 1. FC Nürnberg 1:1

Der schon vor der verpassten Rettung in Kiel angezählte Trainer Jens Keller muss mit seiner Mannschaft nun zwei Alles-oder-nichts-Spiele in der Relegation bestreiten. Gegner aus der 3. Liga wäre aktuell der FC Ingolstadt. Nur anfangs lief alles bestens für den "Club". Patrick Erras köpfte in der 3. Minute eine Hereingabe von Johannes Geis ein. Kiel war insgesamt aber spielbestimmend und glich durch ein Kopfballtor von Lion Lauberbach in der 67. Minute aus. Auf den "Club" kommen schwierige Zeiten zu.

Die Freude beim KSC-Team kannte nach der Last-Minute-Rettung keine Grenzen.
Die Freude beim KSC-Team kannte nach der Last-Minute-Rettung keine Grenzen. (Quelle: Daniel Karmann/dpa-bilder)
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SpVgg Greuther Fürth – Karlsruher SC 1:2

Ganz anders sieht es beim KSC aus. Die Badener verbesserten sich durch den Sieg quasi in letzter Sekunde vom 16. auf den 15. Platz. Karlsruhe erwischte einen denkbar schlechten Start und geriet durch Daniel Keita-Ruel, der aus fünf Metern unbedrängt einköpfte, schon nach gut einer Minute in Rückstand. Der Ausgleich durch einen Abstauber von Dominik Kother in der 21. Minute nach grenzwertigem Körpereinsatz von Philipp Hofmann fiel überraschend.

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In der zweiten Hälfte verpasste Keita-Ruel zunächst die erneute Fürther Führung (49.) und klärte anschließend auf der eigenen Linie gegen Christoph Kobald (57.). Dann schlug einmal mehr KSC-Torjäger Hofmann zu. Einen umstrittenen Elfmeter nach Foul von Sebastian Ernst an Marvin Wanitzek an der Strafraumgrenze verwandelte er in der 61. Minute und sicherte damit die Karlsruher Rettung.

Dynamo Dresden – VfL Osnabrück 2:2

Dynamo Dresden verabschiedet sich ohne Sieg aus dem Bundesliga-Unterhaus. Gegen Osnabrück reichte es trotz einer 2:0-Führung nur 2:2 (1:0). Die Dresdener bleiben somit auf dem letzten Tabellenplatz. Marco Terrazzino (23.) erzielte die Führung für den Absteiger, ehe Patrick Schmidt (59.) erhöhte. Der eingewechselte Anas Ouahim (76.) und Niklas Schmidt (81.) glichen für die Gäste aus.

Selbst Stefan Aigners (l.) Doppelpack gegen Pauli änderte nichts am Abstieg des SV Wehen Wiesbaden.
Selbst Stefan Aigners (l.) Doppelpack gegen Pauli änderte nichts am Abstieg des SV Wehen Wiesbaden. (Quelle: Uwe Anspach/dpa-bilder)

SV Wehen Wiesbaden – FC St. Pauli 5:3

Offiziell ist nun auch der Abstieg des SV Wehen Wiesbaden. Auch die Hessen hatten vor dem Spieltag nur noch theoretische Chancen, den Gang in die 3. Liga zu vermeiden. Letztendlich verabschiedenden sie sich mit einem unterhaltsamen 5:3 (3:2) gegen den FC St. Pauli und 34 Punkten als Tabellenvorletzter aus dem Bundesliga-Unterhaus. Die Tore fĂĽr den SVWW erzielten Stefan Aigner (11., 38. Minute) und Phillip Tietz (12., 62./Foulelfmeter, 66.). Leo Ă–stigard (25.) und Henk Veerman (32./73.) trafen fĂĽr den Kiezklub aus Hamburg.

Hannover 96 – VfL Bochum 2:0

Einen guten Auftritt zeigte Hannover 96. Der Erstliga-Absteiger aus Niedersachsen besiegte den VfL aus Bochum dank eines erneut starken Marvin Ducksch mit 2:0 (1:0). Hannover hat nun 48 Punkte und damit zwei mehr als die Bochumer. FĂĽr den Revierklub war es die erste Niederlage nach zuvor elf Partien, in denen der VfL ungeschlagen geblieben war.

Jahn Regensburg – Erzgebirge Aue 1:2

Versöhnlich war auch der Saisonabschluss von Erzgebirge Aue. Die Sachsen gewannen nach einem Rückstand noch mit 2:1 (1:1) beim SSV Jahn Regensburg. Charalambos Makridis sorgte mit seinem ersten Zweitliga-Tor für die Führung der Oberpfälzer.

Pascal Testroet bejubelte noch vor der Pause den Ausgleich (45.+3). Und in der Schlussphase der zweiten Hälfte schlug Philipp Zulechner (87.) zu.

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