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2. Bundesliga: HSV-Jäger Nummer eins! VfL Bochum klettert auf Platz zwei

2. Liga am Sonntag  

HSV-Jäger Nummer eins! Bochum klettert auf Platz zwei

10.01.2021, 16:33 Uhr | t-online, sid, dpa

2. Bundesliga: HSV-Jäger Nummer eins! VfL Bochum klettert auf Platz zwei. VfL Bochum: Der Verein ist der klare Gewinner des 15. Spieltags der 2. Bundesliga. Mit dem Sieg gegen Jahn Regensburg sind sie neuer HSV-Jäger Nummer eins. (Quelle: dpa)

VfL Bochum: Der Verein ist der klare Gewinner des 15. Spieltags der 2. Bundesliga. Mit dem Sieg gegen Jahn Regensburg sind sie neuer HSV-Jäger Nummer eins. (Quelle: dpa)

Die Bochumer profitieren von den Patzern der Konkurrenz um die Hamburger und sind nun HSV-Jäger Nummer eins. Auch Hannover 96 kann endlich wieder jubeln und beendet eine unglaubliche Durststrecke.

Der VfL Bochum hat im Aufstiegskampf der 2. Bundesliga die Ausrutscher der Konkurrenz genutzt. Die Mannschaft von Trainer Thomas Reis gewann am 15. Spieltag bei Jahn Regensburg 2:0 (0:0) und kletterte auf Rang zwei. Mit 29 Punkten zog Bochum an Holstein Kiel (29) vorbei und rückte zudem ganz nah an Spitzenreiter Hamburger SV (30) heran. Beide Konkurrenten hatten am Wochenende nur Unentschieden gespielt.

Simon Zoller (80.) erlöste Bochum mit seinem achten Saisontreffer nach vielen vergebenen Möglichkeiten. Thomas Eisfeld (90.+5) legte spät nach. Nach einem Foul vor dem Strafraum nutzte der VfL die Schläfrigkeit des Jahn und führte den Freistoß schnell aus, Zoller bewahrte vor dem Tor die nötige Ruhe.

Bochum hatte schon zu Spielbeginn gleich die Kontrolle übernommen und durch Zoller die erste Großchance zur Führung (20.), doch der VfL-Torjäger schoss Alexander Meyer im Jahn-Tor aus kurzer Distanz an. Auch in der Folge kam das Team von Reis immer wieder zu guten Gelegenheiten, agierte aber zu fahrlässig im Abschluss.

Regensburg dagegen brachte im ersten Durchgang nicht einen gefährlichen Torschuss zustande. Erst nach der Pause wurden die Gastgeber aktiver, kamen aber meist über Ansätze nicht hinaus. Vieles deutete auf ein torloses Remis hin, in der Schlussphase war Bochum aber wacher.

Hannover 96 kann endlich wieder jubeln

Dank Doppelpacker Marvin Ducksch hat Hannover 96 seine jahrzehntelange Durststrecke gegen Darmstadt 98 beendet. Die Niedersachsen gewannen 2:1 (1:0) bei den Lilien und nähern sich nach dem schwachem Saisonstart langsam den eigenen Ansprüchen an.

Ducksch (45. und 50.) traf für den Aufstiegsaspiranten, der zehn Punkte aus den vergangenen vier Partien geholt hat und in der Tabelle weiter nach oben klettert. Hannover feierte den ersten Sieg gegen Darmstadt seit 1992, bei den Hessen hatte 96 zuletzt 1984 gewonnen. An der Lilien-Niederlage änderte auch das Tor von Aaron Seydel (68.) nichts.

Das Geisterspiel am Böllenfalltor hatte in den ersten Minuten kaum Höhepunkte zu bieten. Vor beiden Toren passierte bis zur Mitte der ersten Hälfte so gut wie nichts. Erst in der 30. Minute sorgte Ducksch für Gefahr. Kurz vor der Pause traf der Angreifer per Freistoß zum siebten Mal in der laufenden Saison.

Nach der Pause drängte Hannover auf die Vorentscheidung. Neben dem achten Saisontor von Ducksch hätten die Gäste noch weitere Treffer erzielen können. Darmstadt wurde nach rund einer Stunde stärker. Seydel machte die Partie wieder spannend, danach lag der Ausgleich in der Luft.

Wichtiger Sieg in Darmstadt

Der SC Paderborn hat einen wichtigen Heimsieg gelandet. Die Mannschaft von Trainer Steffen Baumgart bezwang den Tabellen-Sechsten Erzgebirge Aue mit 2:1 (1:1) und schaffte mit dem sechsten Saisonerfolg am 15. Spieltag den Sprung ins gesicherte Mittelfeld. Aue verpasste die Chance, weiteren Boden auf die Spitzenclubs gutzumachen und konnte den Aufwärtstrend der vergangenen Wochen nicht bestätigen.

Die frühe SC-Führung in der Benteler-Arena von Sven Michel (3.) konnte Aues Stürmer Florian Krüger (6.) postwendend mit seinem achten Saisontor ausgleichen. Den verdienten Paderborner Siegtreffer markierte Julian Justvan in der 57. Minute.

Das Team von Aue-Trainer Dirk Schuster wollte in Ostwestfalen selbstbewusst auftreten. Ein langes Abtasten in dem temporeichen Spiel aus, die Partie begann mit zwei Toren in den ersten sechs Minuten furios. Der gute Aue-Schlussmann Martin Männel vereitelte einige Chancen und hatte gleich dreimal Glück, als Dennis Srbeny per Kopf, Chima Okoroji mit einem direkten Freistoß sowie Michel nach dem Wechsel nur das Aluminium trafen. Auf der Gegenseite hatte Pascal Testroet die Chance zum 2:1, scheitere aber an Torhüter Leopold Zingerle.

Der Bundesliga-Absteiger hatte zwar mehr Spielanteile und die besseren Chancen, dennoch blieb die Partie auch nach dem 2:1 spannend bis zum Schluss.

Verwendete Quellen:
  • Mit Material der Nachrichtenagenturen SID und dpa

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