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Bundesliga: Schalke 04 will um Ralf Rangnick kämpfen

Kommt Rangnick doch noch?  

Schalke-Boss kündigt Termin an – Matthäus widerspricht

20.03.2021, 19:31 Uhr | t-online, dsl

Bundesliga: Schalke 04 will um Ralf Rangnick kämpfen. Ralf Rangnick: Der Funktionär erteilt Schalke 04 eine Absage – doch der Klub will um ihn kämpfen. (Quelle: imago images/Martin Hoffmann )

Ralf Rangnick: Der Funktionär erteilt Schalke 04 eine Absage – doch der Klub will um ihn kämpfen. (Quelle: Martin Hoffmann /imago images)

Kurz vor der Partie gegen Gladbach sagte Ralf Rangnick Schalke 04 als Sportvorstand ab. Doch der Aufsichtsrat des Bundesliga-Schlusslichts gibt laut der "WAZ" nicht auf. Kommende Woche soll ein weiteres Treffen folgen. 

Trotz seiner öffentlichen Absage für den Posten als Sportvorstand will der FC Schalke 04 weiter um Ralf Rangnick kämpfen. Das berichten "WAZ" und "Sky Sport" übereinstimmend. Demnach will der Aufsichtsrat des Gelsenkirchener Bundesligisten sich kommende Woche zu einem erneuten Gespräch mit Rangnicks Berater Marc Kosicke treffen. 

Am vergangenen Donnerstag hatte Schalkes Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Jens Buchta mit Kosicke über ein Engagement von Rangnick verhandelt. Wie die "Bild" berichtet, soll Rangnick einen Fünfjahresplan vorgelegt haben, zu dessen Beginn der direkte Wiederaufstieg mit einer extrem jungen, zum größten Teil aus Absolventen der "Knappenschmiede"-Akademie bestehenden Mannschaft stehen. Dafür forderte der 62-Jährige einen Etat von 38 Millionen Euro – Schalke zeichnete ihm jedoch ein Szenario mit einem Spielraum von nur 20 Millionen Euro auf.

Schalker Rangnick-Gruppe will Klub mit Millionenbetrag aushelfen

Die Initiative "Tradition und Zukunft", die den Ball um Rangnicks mögliche Verpflichtung ins Rollen gebracht hatte und der unter anderem die Schalker Sponsoren Harfid und Stölting angehören, sollen zugesichert haben, die finanzielle Lücke schließen zu wollen. Darauf soll der Schalker Aufsichtsrat jedoch nicht reagiert haben. Das bestätigte der Sprecher der Initiative, der Medienunternehmer Jörg Grabosch, auch noch einmal im Sky-Interview vor der Bundesliga-Partie gegen Borussia Mönchengladbach am Samstagnachmittag.

Ulrich Petzel, ein weiteres Mitglied von "Tradition und Zukunft", glaubt weiter an die Verpflichtung von Rangnick. "Wir geben die Hoffnung nicht auf", sagte er der "WAZ". Petzel weiter: "Wenn es der Aufsichtsrat mit verändertem Angebot versuchen wird, stehen wir Gewehr bei Fuß."

Buchta kündigt Gespräch für Montag an – Matthäus widerspricht

In der Halbzeitpause des Spiels stellte sich Buchta im Sky-Interview. "Wir hatten abgemacht, dass wir in der kommenden Woche einen Anschlusstermin haben, an dem Herr Rangnick auf teilnehmen sollte", erzählte der Schalker Aufsichtsratschef. Nach der öffentlichen Absage habe er Rangnicks Berater Kosicke kontaktiert und für Montag eine Aussprache der beiden Parteien vereinbart. Buchta wehrte sich gegen Berichte, Schalke habe Rangnicks Bedingungen nicht entsprechen können. "Wir haben noch gar keine Bedingungen besprochen, wir haben bisher nur einen Rahmen vorgestellt, in dem eine Zusammenarbeit in der zweiten Liga stattfinden würde", so Buchta. Er wolle nun zunächst das Gespräch am Montag abwarten und dann abwägen, inwiefern die Personalie Rangnick noch umsetzbar sei. "Wir beschäftigen uns parallel mit Alternativen. Wenn Rangnick nicht kommt, gehe ich davon aus, dass wir sehr kurzfristig eine andere Lösung präsentieren können", erklärte der Aufsichtsratsvorsitzende.

Kurios: Im Anschluss an die Partie gegen Gladbach sagte Sky-Experte Lothar Matthäus, er habe Informationen erhalten, wonach Buchtas Behauptung falsch sei und am Montag kein Gespräch mit Rangnick-Berater Kosicke anstehe. Woher Matthäus dieses Wissen nimmt, sagte er nicht. Weder Buchta als Privatperson noch Schalke 04 als Verein haben bisher auf Matthäus' Aussagen reagiert.

Wer diese Alternative sein könnte, ist derzeit unklar. Zuletzt war unter anderem der frühere Mainzer Sportvorstand Rouven Schröder gehandelt worden, ebenso wie der aktuell kommissarische sportliche Leiter der Königsblauen, Peter Knäbel.

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