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Corona | SV Sandhausen: Gesamte Mannschaft muss in Quarantäne

Muss die DFL handeln?  

Mannschaft des SV Sandhausen in Quarantäne

07.04.2021, 16:58 Uhr | dpa, sid

Corona | SV Sandhausen: Gesamte Mannschaft muss in Quarantäne. Kevin Behrens enttäuscht: Für die Profis des SV Sandhausen ist Quarantäne angesagt, die Spiele gegen den HSV und Fürth müssen nachgeholt werden. (Quelle: imago images/foto2press)

Kevin Behrens enttäuscht: Für die Profis des SV Sandhausen ist Quarantäne angesagt, die Spiele gegen den HSV und Fürth müssen nachgeholt werden. (Quelle: foto2press/imago images)

Nachdem sich bereits das Team des Karlsruher SC in Quarantäne begeben hat, folgt nun der komplette Kader des SV Sandhausen. Damit können bereits zwei Zweitligisten zu ihren kommenden Partien nicht antreten. 

Der 2. Bundesliga droht im Saisonendspurt ein Termin-Engpass. Denn neben dem Karlsruher SC hat sich nun auch die Profimannschaft des SV Sandhausen in eine 14-tägige Quarantäne begeben.

Nach Ivan Paurevićund Denis Linsmayer, die wegen positiver Corona-Tests bereits die Partie gegen die Würzburger Kickers (1:0) am Sonntag verpasst hatten, sind am Dienstag noch zwei weitere Spieler positiv auf das Virus getestet worden.

Absetzung von zwei Spielen beantragt 

Das Gesundheitsamt Rhein-Neckar habe daraufhin eine zweiwöchige Quarantäne für die Profis des SVS angeordnet, teilte der Klub am Mittwoch mit – beginnend mit dem vergangenen Sonntag und endend am 18. April. Der SVS habe daher bei der Deutschen Fußball Liga (DFL) die Absetzung der Spiele gegen Greuther Fürth (9. April) und den Hamburger SV (16. April) beantragt.

Am Dienstag hatte bereits der KSC über einen weiteren Corona-Fall in seinem Profikader informiert. Auch die Badener haben sich in eine 14-tägige Isolation begeben. Diese gilt bis zum 20. April. Die Partien der Karlsruher gegen Fortuna Düsseldorf (10. April), Erzgebirge Aue (17. April) und den Hamburger SV (20. April) müssen demnach ebenfalls verlegt werden.

Corona-Lage für den Profifußball immer bedrohlicher 

Die Corona-Lage für den deutschen Profifußball wird damit immer bedrohlicher. Denn nur wenige Stunden nachdem sich die Deutsche Fußball Liga (DFL) gegen Quarantäne-Trainingslager entschieden hat, mussten die beiden Zweitligisten ihre Mannschaften in Isolation schicken. Die DFL könnte als Reaktion ihren Beschluss vom Dienstag revidieren und die 36 Profiklubs doch abschotten, um die Fortsetzung der Saison zu retten. Eine derartige "Notbremse" hatte sich das Präsidium ausdrücklich vorbehalten.

Schließlich scheint es lediglich ein glücklicher Zufall zu sein, dass bisher "nur" Zweitligisten (Sandhausen, Karlsruhe, Holstein Kiel, Jahn Regensburg, Hannover 96) von einer Quarantäne-Anordnung für das gesamte Team betroffen waren. Da sich die Corona-Hygienekonzepte der 36 Profiklubs nicht unterscheiden, drohen auch den Bundesligisten in den verbleibenden sechs Wochen bis zum Ende der Spielzeit am 22. Mai ähnliche Szenarien.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur DPA und SID

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