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Bundesliga: Leverkusen gewinnt Rheinderby in Köln – dramatische Schlussphase


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Bundesliga, 14. Spieltag
Spiel gedreht: Leverkusen gewinnt heißes Rheinderby in Köln

Von dpa, dd

Aktualisiert am 10.11.2022Lesedauer: 2 Min.
Den Sieg auf den Weg gebracht: Leverkusens Amiri (r.) lässt sich für seinen Ausgleichstreffer feiern.Vergrößern des BildesDen Sieg auf den Weg gebracht: Leverkusens Amiri (r.) lässt sich für seinen Ausgleichstreffer feiern. (Quelle: THILO SCHMUELGEN)
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Beim Lokalrivalen kommt die Werkself mit einer Energieleistung zurück ins Spiel. In der Schlussphase wird es dramatisch.

Ein ganz wichtiger Sieg für Bayer Leverkusen – und dann auch noch im Rheinderby: Die Werkself gewann am frühen Mittwochabend 2:1 (0:1) beim 1. FC Köln und atmet damit im Tabellenkeller etwas durch. Nadiem Amiri (65.) und Moussa Diaby (71.) drehten die Partie, nachdem Benno Schmitz (30.) die Gastgeber in Führung gebracht hatte.

Leverkusen klettert mit nun 15 Punkten auf Rang 13 – direkt hinter Köln (17). Für das Team von Trainer Xabi Alonso war es nach der 5:0-Gala gegen Union Berlin der zweite Sieg binnen weniger Tage. Mit einem weiteren Erfolg am Samstag im letzten Spiel des Jahres gegen den VfB Stuttgart könnte der vermeintliche Champions-League-Aspirant das Polster auf die Abstiegsränge weiter ausbauen.

So lief das Spiel:

In der ersten Halbzeit hatte nur der FC den Ton angegeben. Das furiose 5:0 am Wochenende gegen Union Berlin hatte Bayer zunächst weder Sicherheit noch Selbstvertrauen gegeben. Früh ließ sich die Werkself zu sehr in die Defensive drängen und war nach vorne völlig ungefährlich. Wie schon in den ersten beiden Auswärtsspielen unter Alonso war Bayer auf dem Weg zu einer erneut erschreckend schwachen und harmlose Vorstellung.

Anstatt die normal auf Ballbesitz fokussierten Gäste machte der FC das Spiel – und das machte er mit Verve. Mit der typischen Energie, Vehemenz und Laufbereitschaft dominierten die Kölner. Die Führung nach einer halben Stunde war überfällig. Einen toll vorgetragenen Angriff schloss Schmitz mit seinem Volleyknaller in seinem 100. Pflichtspiel für die Kölner ab.

Mit einem Dreifachwechsel begann die Aufholjagd

Nach dem Wechsel gab Alonso mit einem Dreifachwechsel nach gut einer Stunde den Startschuss zur Aufholjagd. Erst jetzt war Leverkusen im Spiel, machte Druck und agierte offensiv, wie man es kannte. Beim Freistoßtor hatte Bayer noch Glück, weil Amiris Versuch unhaltbar ins Tor abgefälscht wurde. Beim 2:1 zeigte Leverkusen dann seine Offensivklasse: Nach einem Kölner Ballverlust ging es blitzschnell vor das Tor der Gastgeber, Frimpong legte auf Diaby – und der verwandelte aus kurzer Distanz. Die Kölner erholten sich erst spät davon und kamen erst zum Ende des Spiels noch einmal auf.

Einen Tag vor der WM-Kader-Nominierung fehlte der gebürtige Kölner Florian Wirtz noch immer im Leverkusener Kader. Das Offensivtalent hatte sich beim 0:1 im zuvor letzten Derby in Köln im März das Kreuzband gerissen. Bei den Kölner war nach vier Pflichtspielen erstmals wieder Kapitän Hector dabei und zeigte eine gute Leistung.

Verwendete Quellen
  • Mit Material der Nachrichtenagentur dpa
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