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Uli Borowka kritisiert Werder Bremen: Bei Nouri keine Linie

Borowka: "Katastrophale Fehler"  

Werder-Legende holt zum Rundumschlag aus

08.02.2017, 12:00 Uhr | t-online.de

Uli Borowka kritisiert Werder Bremen: Bei Nouri keine Linie. Uli Borowka absoliverte 388 Bundesliga-Spiele für Werder Bremen und Borussia Mönchengladbach. (Quelle: imago images/Hartenfelser)

Uli Borowka absoliverte 388 Bundesliga-Spiele für Werder Bremen und Borussia Mönchengladbach. (Quelle: Hartenfelser/imago images)

Deutliche Worte von Uli Borowka. Der Werder-Legende bereitet die andauernde Talfahrt des Nord-Klubs große Sorgen. Gegenüber der "Bild" holte der ehemalige Nationalspieler nun zum Rundumschlag aus und kritisierte die Verantwortlichen des SV Werder Bremen scharf.

Im Mittelpunkt seiner Kritik steht Chefcoach Alexander Nouri. "Ich erkenne bei ihm keine Linie. Das Händchen bei Aufstellungen und Einwechslungen fehlt", sagte der 54-Jährige. Der Effekt des Trainerwechsels - Nouri beerbte im September vergangenen Jahres Viktor Skripnik - sei längst verpufft.

Sollte die Hanseaten ihre Negativlauf fortsetzen, sieht Borowka erneut Handlungsbedarf: "Hat Werder nach vier, fünf Spielen 2017 nur einen Punkt, musst du als Verein überlegen, ob du noch etwas machst."

"Die Bremer Fehler sind katastrophal"

Werders-Defensivpersonal spricht Borowka, der mit Werder zweimal Meister (1988, 1993) und Europacupsieger (1992) wurde, die Bundesligatauglichkeit ab. "Was Werder in der Defensive bietet, ist Slapstick pur. Manche wie Santiago Garcia, der selbst in schlechten Spielen noch abfällt, leiden an Selbstüberschätzung. Die Bremer Fehler sind katastrophal, Kreisliga-Niveau."

Auch zu Clemens Fritz hat Borowka eine klare Meinung. Dem Mittelfeldspieler wirft er vor, den richtigen Zeitpunkt fürs Karriere-Ende verpasst zu haben: "Er hat sich mit der Verlängerung keinen Gefallen getan. Charakterlich ist er einwandfrei, aber seine Schnelligkeit hat nachgelassen. Es wäre ratsam gewesen aufzuhören."

"Zu viele Neue haben es nicht in die Stammelf gepackt"

Und auch Manager Frank Baumann und dessen Vorgänger Thomas Eichin bekommen ihr Fett weg. Borowka wirft beiden eine desaströse Transferpolitik vor: "Wenn ich einen Kainz für 3,5 Millionen kaufe und der spielt nicht, habe ich etwas falsch gemacht. Zu viele Neue wie Petsos und Diagne haben es nicht in die Stammelf gepackt und sind schon wieder weg. Fehler, die teilweise aber auch noch auf Thomas Eichin zurückgehen.“

Trotz der scharfen Kritik glaubt Borowka noch an ein Happy End an der Weser - den Klassenerhalt: "Um Werder mache ich mir zwar Sorgen. Aber ich tippe: Darmstadt und Ingolstadt steigen ab, der HSV wird 16. Ich gehe davon aus, dass Pizarro noch die entscheidenden Törchen für Werder macht."

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