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RB Leipzig ist auf dem Weg zur europäischen Spitze

t-online, spielverlagerung.de

Aktualisiert am 21.11.2017Lesedauer: 3 Min.
Auf Champions-League-Kurs: RB Leipzig ist nach zwölf Spieltagen Tabellendritter der Bundesliga.
Auf Champions-League-Kurs: RB Leipzig ist nach zwölf Spieltagen Tabellendritter der Bundesliga. (Quelle: Xinhua/imago-images-bilder)
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Das zweite Jahr ist für jeden Bundesliga-Aufsteiger bekanntlich das schwerste. Die erste Euphorie scheint verflogen, die Underdog-Rolle nicht mehr glaubwürdig. Bei RB Leipzig ist jedoch von Schwere bisher wenig zu sehen.

Sicherlich ist Fußball im deutschen Oberhaus keine Besonderheit mehr für Keita, Forsberg und Co., aber das bedeutet nicht, dass sich die Leipziger bisher längere Durchhänger erlauben.

Vielmehr sind sie schon jetzt drauf und dran, sich in der oberen Tabellenregion zu etablieren. Nach zwölf Spielen steht RB Leipzig auf Rang drei – und das trotz der zusätzlichen Belastung durch die Teilnahme an der Champions League. Gerade Cheftrainer Ralph Hasenhüttl muss in dieser Hinsicht viel Lob erhalten. Denn der 50-Jährige hat es seit der Aufstiegssaison geschafft, an den fußballerischen Idealen von RB festzuhalten, aber zugleich die taktische Flexibilität zu erhöhen.

Hasenhüttl hält an 4-2-2-2 fest

Im Gegensatz zu vielen anderen Bundesligisten werkelt der Leipzig-Trainer nicht ständig an der Grundformation seiner Mannschaft. Das 4-2-2-2 scheint in Stein gemeißelt. Der Schlüssel zum Erfolg liegt eher im Detail. Beispiel Pressing: War es für die Leipziger vor nicht allzu langer Zeit noch regelmäßig oberste Priorität, den Gegner frühzeitig anzulaufen und den Spielaufbau ins Mittelfeldzentrum zu lenken, wo dann die Balleroberung erfolgen sollte, ist der Ansatz nun viel flexibler. Mal sollen die Außenverteidiger isoliert werden. Mal halten sich die vordersten Spieler gezielt zurück und komprimieren den Raum um die Mittellinie herum.

So presste RB Leipzig beispielsweise im Heimspiel gegen Bayern München vor wenigen Wochen.
So presste RB Leipzig beispielsweise im Heimspiel gegen Bayern München vor wenigen Wochen. (Quelle: spielverlagerung.de)

Erhöhte Flexibilität macht es leichter, sich an den Gegner anzupassen oder den Gegner zu überraschen. Außerdem erlaubt ein weniger aggressives Pressing, phasenweise Kräfte zu sparen, was gerade angesichts des nunmehr engeren Spielplans mit regelmäßigen Partien unter der Woche Hasenhüttls Spielern helfen sollte. Aber: Leipzig zeigt sich gelegentlich anfällig in der Endverteidigung. Wenn vorn kein Zugriff möglich ist, werden die Sachsen manches Mal zu leicht ausgespielt und sehen nur noch die Rücklichter ihrer Gegenspieler.

Das schien gerade in der Champions League häufiger der Fall. Die Ergebnisse für Leipzig waren in diesem Wettbewerb bis jetzt eher durchwachsen. Beim Auswärtsspiel in Monaco am heutigen Abend könnte diese defensive Anfälligkeit wieder zum Problem werden. Denn die Monegassen verfügen über einige schnelle und dribbelstarke Angreifer, die vom Ball ferngehalten werden sollten.

Ein weiterer Schwachpunkt, der insbesondere in der europäischen Königsklasse, aber auch ab und zu in der Bundesliga, augenscheinlich wird, ist das Aufbauspiel der Leipziger. Obwohl sie sich in diesem Punkt bereits steigern konnten und nun insgesamt sicherer auftreten, gibt es keinen wirklichen Plan, über die Mitte nach vorn zu kommen. Die meisten Angriffe laufen zunächst über die Flügel, von wo aus vornehmlich die Außenverteidiger den Ball diagonal in Richtung Sturmspitze befördern sollen.

Das ist das typische Angriffsmuster der Leipziger. Hier im Spiel gegen Bayer Leverkusen vergangenen Samstag.
Das ist das typische Angriffsmuster der Leipziger. Hier im Spiel gegen Bayer Leverkusen vergangenen Samstag. (Quelle: spielverlagerung.de)

Diese Zuspiele sind erfahrungsgemäß nur schwer zu bewerkstelligen. Und es braucht schon hohes technisches Vermögen und eine entsprechende Körperbeherrschung, um die Pässe unter Druck zu verarbeiten. Vor allem Yussuf Poulsen und Marcel Sabitzer sind dafür geeignet, Timo Werner hingegen weniger. Er ist vornehmlich für die Läufe hinter die Abwehr verantwortlich. An sich ist das Angriffsmuster jedem Gegner bekannt. Auch die Strategie, nach misslungenen Anspielen sofort den Kampf um den zweiten Ball zu eröffnen, wird keine Mannschaft mehr überraschen.

Eigener Ballbesitz als Schwachstelle?

Leipzig kann sich mit der individuellen Klasse und den über Jahre einstudierten Abläufen gewiss in der Mehrzahl der Spiele durchsetzen. Aber es ist gerade bei eigenem Ballbesitz noch viel Potenzial nach oben. Sollte der aktuelle Tabellendritte der Bundesliga hier noch einen oder mehrere Schritte nach vorn machen, könnte es kurz- oder mittelfristig mit dem großen Wurf in Liga und irgendwann auch in Europa klappen.

Zunächst muss RB in der Champions-League beim AC Monaco um das Achtelfinale kämpfen. Das Hasenhüttl-Team ist am Dienstag bei den Monegassen (20.45 Uhr im Liveticker bei t-online.de) zum Siegen verdammt und muss auf einen Ausrutscher des FC Porto bei Tabellenführer Besiktas Istanbul hoffen. Leipzig liegt mit zwei Punkten Rückstand auf Porto (sechs Punkte) auf dem dritten Platz.

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