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Leipzig-Star für Klopp: So wird Liverpool noch besser

von Constantin Eckner

Aktualisiert am 08.05.2018Lesedauer: 3 Min.
Ein Duo für die Zukunft: Jürgen Klopp (l.) und Naby Keita.
Ein Duo für die Zukunft: Jürgen Klopp (l.) und Naby Keita. (Quelle: imago-images-bilder)
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In ein paar Wochen kämpft Jürgen Klopp um den Champions-League-Titel. Parallel dazu schraubt er schon am Kader für die neue Saison. Und hat mit Naby Keïta ein echtes Ass im Ärmel.

Bereits im vergangenen Sommer einigten sich RB Leipzig und Liverpool auf den Wechsel von Keïta zum Saisonende 2018. Damit konnten die Engländer für das durchschnittlich besetzte Mittelfeld einen hochkarätigen Neuzugang unter Dach und Fach bringen, bevor andere europäische Spitzenclubs die „Reds“ hätten ausstechen können. Zugleich wurde Leipzig mehr Zeit gegeben, um einen entsprechenden Nachfolger zu finden.

Liverpool-Trainer Jürgen Klopp schien in dieser Saison trotz einiger Erfolge nicht immer zufrieden mit der Leistung seiner Spieler in der Schaltzentrale. Emre Can beispielsweise zeigte sich zuweilen fehleranfällig und nicht ausreichend pressingresistent. Anderen Mittelfeldakteuren – wie etwa James Milner und Georginio Wijnaldum – fehlt es an Kreativität, um das Aufbauspiel der „Reds“ anzukurbeln.

Immerhin muss die hochkarätige Offensive um Mohamed Salah und den Ex-Hoffenheimer Roberto Firmino auch in der kommenden Saison mit Bällen gefüttert werden. Keïta könnte Abhilfe schaffen und eine der drei Positionen im Mittelfeld des 4-3-3 besetzen.

Naby Keïta könnte jede der drei Mittelfeldpositionen im typischen 4-3-3 von Liverpool besetzen.
Naby Keïta könnte jede der drei Mittelfeldpositionen im typischen 4-3-3 von Liverpool besetzen. (Quelle: spielverlagerung.de)
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Präsent auf dem ganzen Feld

Was ihn so interessant für Liverpool macht, sind seine Allrounder-Qualitäten. Der 23-Jährige stellte in den vergangenen zwei Spielzeiten für Leipzig eindrucksvoll unter Beweis, wie er mit und gegen den Ball brillieren kann.

Gerade in der letzten Saison waren es oftmals Keïtas Dribblings, die das Angriffsspiel der Leipziger mit einem Schuss Unberechenbarkeit belebten. Seit seinem Debüt unternahm er 305 Dribblings und schloss 64 Prozent erfolgreich ab. Keïta zog ständig die Aufmerksamkeit der Gegner auf sich und brach durch die Linien. Auch deshalb konnte die Offensivabteilung um Emil Forsberg und Timo Werner glänzen.

Auf der anderen Seite war Keïta stets ein Schlüsselelement im Pressing von Leipzig. Die vier Angreifer ganz vorn versuchten den Gegner zum Pass in die Spielfeldmitte zu zwingen, wo Keïta in Zusammenarbeit mit Diego Demme die wichtigen Zweikämpfe gewann und den Ball eroberte.

Keïta glänzt auch als Torschütze

Anschließend war es auch oftmals Keïta, der den Pass auf einen der Stürmer spielte und den Umschaltangriff einleitete. Eine Mischung aus hoher Zweikampfintensität, gutem Stellungs- und präzisem Passspiel machten Keïta zum zentralen Bestandteil des Leipziger Systems.

Auch in der laufenden Spielzeit verlor er trotz einer leichten Formkrise nicht an Bedeutung. In Abwesenheit von Demme, der sich häufiger auf der Ersatzbank wiederfand, war Keïta zuweilen präsenter in den tieferen Mittelfeldzonen. Er sicherte Neuzugang Kevin Kampl ab und schaltete sich vermehrt in den ersten Momenten des Spielaufbaus ein.

Auch als Ballverteiler und Defensivanker wusste Keïta zu überzeugen.
Seine offensive Gefährlichkeit verlor er jedoch nicht, wie Keïta immer wieder unter Beweis stellte, wenn er auf der Achterposition im 4-3-3 spielte und neben guten attackierenden Läufen vor allem durch seinen Treffer auffiel.

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Nächster Neuzugang aus Salzburg?

Insofern ist der Verlust des Guineers schmerzhaft, wenn auch unumgänglich für den immer noch wachsenden Club aus Sachsen. Mit dem bereits erwähnten Kampl nahm Leipzig im letzten Sommer einen möglichen Nachfolger unter Vertrag. Der 27-Jährige bringt offensiv ähnliche Qualitäten mit und ist ein Antreiber, der ebenso wie Keïta auch gelegentlich auf die Flügel ausweichen kann.

Ein zweiter Sommerneuzugang, der in Ansätzen an Keïta erinnert, ist Konrad Laimer. Der junge Österreicher ist nur hinsichtlich seiner Offensivkreativität (noch) nicht auf dem Niveau von Kampl und Keïta.

In Kombination mit dem immer zuverlässigen Demme, der sogar vor einigen Monaten an einer Karriere in der deutschen Nationalmannschaft schnuppern durfte, sollten die Leipziger den Abgang weitestgehend kompensieren können, wenngleich ihnen mit Keïta möglicherweise das „besondere Etwas“ ein wenig verloren geht. Ob Sportdirektor Ralf Rangnick kurz- oder mittelfristig auf dem Transfermarkt aktiv wird und einen weiteren Sechser unter Vertrag nimmt, bleibt abzuwarten.

Dauerbrenner: Amadou Haidara hat bereits 51 Pflichtspiele für Salzburg in der laufenden Saison bestritten.
Dauerbrenner: Amadou Haidara hat bereits 51 Pflichtspiele für Salzburg in der laufenden Saison bestritten. (Quelle: imago-images-bilder)

Gerüchte um eine Verpflichtung von Amadou Haidara und Diadié Samassékou, zwei Talenten von Red Bull Salzburg, gibt es allemal. Ähnlich wie Keïta oder auch Laimer könnte diese den Weg von Salzburg nach Leipzig finden.

Obwohl die beiden Clubs alles andere als ein freundschaftliches Verhältnis pflegen, würde der gemeinsame Hauptgeldgeber sicherlich für einen derartigen Wechsel sprechen. Ganz nach dem Geschmack der Sachsen steckt viel Potenzial in den beiden. Und wer weiß, wie schnell wieder ein englischer Erstligist mit den großen Geldscheinen für ein Talent aus der RB-Schmiede wedelt.

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Von Julian Buhl
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