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Weserstadion - 30 Millionen Euro: Werder vor Verkauf des Stadionnamens

Weserstadion  

30 Millionen Euro: Werder vor Verkauf des Stadionnamens

31.05.2019, 16:04 Uhr | dpa

Weserstadion - 30 Millionen Euro: Werder vor Verkauf des Stadionnamens. Das Bremer Weserstadion soll ab der Saison 2019/20 einen neuen Namen haben.

Das Bremer Weserstadion soll ab der Saison 2019/20 einen neuen Namen haben. Foto: Christian Charisius. (Quelle: dpa)

Bremen (dpa) - Werder Bremen steht vor dem Verkauf des Stadionnamens Weserstadion. Nach übereinstimmenden Medienberichten tragen die Hanseaten ab der kommenden Saison in der Fußball-Bundesliga ihre Heimspiele im "Wohninvest Weserstadion" aus. 

Die Bremer werden demnach die Namensrechte für die kommenden zehn Jahre an das Immobilien-Unternehmen Wohninvest Holding GmbH aus Fellbach in Baden-Württemberg abtreten. Der Club wird dafür jährlich drei Millionen Euro erhalten. Werder wollte sich dazu am Freitag nicht äußern. 

Allerdings wird das Geld nicht direkt an den Bundesligisten fließen, sondern an die Bremer Weserstadion Gesellschaft (BWS), die zu je 50 Prozent der Stadt und dem Verein gehört. Denn nach den Umbaumaßnahmen bis 2011 muss die Gesellschaft weiterhin Kredite von bis zu 70 Millionen Euro abtragen. Bis 2018 besaß das Oldenburger Versorgungsunternehmen EWE die Namensrechte und zahlte Werder pro Jahr drei Millionen Euro, ohne aber den Namen zu verändern.

Die Bremer kündigten in den vergangenen Jahren immer wieder an, über den Verkauf des bei den Anhängern so beliebten Stadionnamens Weserstadion nachdenken zu müssen. Jetzt hat sich für den Verein eine passende Gelegenheit ergeben. Eine deutliche Ticketerhöhung schloss Werder zuvor aus. Damit besitzen in der Bundesliga nur noch Hertha BSC (Olympiastadion), Aufsteiger Union Berlin (Stadion An der Alten Försterei) und Borussia Mönchengladbach (Borussia-Park) die ursprünglichen Stadionnamen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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